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Saisonfinale ohne Knacker

Mit der Rallye Großbritannien (04.-06.Oktober) findet der finale Lauf der FIA Junior Rallye Weltmeisterschaft in Wales statt. Auf Anweisung seines Arztes kann Youngster Nico Knacker krankheitsbedingt leider nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen.

 

Es sollte der Abschluss von Knackers Debütsaison in der JWRC werden. Nun gab der Niedersachse im Vorfeld der Rallye bekannt, dass er in Wales nicht an den Start gehen wird. “Schweren Herzens haben wir uns dazu entschieden den letzten Lauf nicht anzutreten”, erklärt Knacker. “Seit meinem Unfall im vergangenen Jahr bei der ADAC Rallye Deutschland habe ich immer wieder mit starken Schmerzen im Nacken- und Rückenbereich zu kämpfen. Bei der Rallye Finnland war es durch die vielen Sprünge besonders schlimm. Diese Schmerzen sind teilweise so stark, dass ich sogar Sehstörungen habe. Aufgrund der Empfehlung meines Arztes werde ich daher die Reise zu dieser anspruchsvollen Rallye nicht antreten. Ich möchte mich bei all meinen Sponsoren und Partnern bedanken, die mich bei meiner ersten Saison auf der großen WM-Bühne unterstützt haben. Ein großes Dankeschön geht außerdem an meine Beifahrer Tobias Braun, Anne Katharina Stein und Michael Wenzel.“

 

Knacker erzählt weiter, dass er gemeinsam mit seinem Arzt und Physiotherapeuten einen Trainingsplan entwickelt hat, um die Probleme mit dem Rücken bis zur nächsten Saison in den Griff zu bekommen. "Ich merke schon eine deutliche Verbesserung, jedoch ist es zu früh und das Risiko zu groß, um wieder ins Auto einzusteigen und einen ganzen WM-Lauf in Angriff zu nehmen“, so Knacker abschließend.

 

Wie es in der nächsten Saison für Nico Knacker weitergeht, wird sich in den kommenden Monaten entscheiden.

 

 

Knacker gewinnt Heimspiel

 

 

Am vergangenen Wochenende fand die 32. ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue" statt. Auch wenn der Siedenburger Nico Knacker in diesem Jahr in der FIA Junior Rallye Weltmeisterschaft antritt, durfte er seine Heimrallye dennoch nicht versäumen. Mit einem Citroën C2 R2 MAX gewann er gemeinsam mit Beifahrerin Ella Kremer nicht nur seine Division, sondern kam im Gesamtklassement auf einen beeindruckenden 15. Platz.

 

 

 

 

Die Rallye Sulingen startete dieses Jahr am Freitagnachmittag auf dem InForma-Gelände in Sulingen. Danach galt es vier Wertungsprüfungen zu absolvieren. Gleich auf der ersten WP „Dillenberg 1" fuhr der 22-jährige Knacker in seiner Division mit 15 Sekunden Vorsprung eine absolute Bestzeit. Dabei waren die Bedingungen alles andere als einfach. Starker Regen verwandelte die Rallyepisten rund um Sulingen in regelrechte Rutschbahnen. Doch Knacker gewann drei der vier Wertungsprüfungen und übernachtete damit mit einem Vorsprung von 23,5 Sekunden auf Platz eins.

 

 

Der zweite Veranstaltungstag startete trocken. Auf die Fragen auf was er sich bei seiner Heimrallye am meisten freue, antwortete Knacker nur: „Ganz klar! Das IVG-Gelände!" Diese Wertungsprüfung wurde am finalen Tag gleich zwei Mal gefahren und war damit mit einer Länge von 25 km auch in diesem Jahr eine echte Herausforderung für Mensch und Maschine. Knacker konnte dort sein Können unter Beweis stellen, gewann beide Durchgänge mit einem satten Vorsprung und lag damit zum Samstagmittag mit 1:50 Minuten in Führung.

 

 

Nach dem Mittagsservice wurde es noch einmal spannend. Erneut setzte bei den Prüfungen rund um Sudruch und Wedehorn heftiger Regen ein. Dennoch behielt Knacker einen kühlen Kopf, konnte insgesamt neun der 13 möglichen Bestzeiten für sich verbuchen und gewann seine Heimrallye mit gut drei Minuten Vorsprung. Im Gesamtklassement landete er mit dem Citroën C2 R2 MAX von Mentor Christian Riedemann sogar auf Platz 15.

 

 

„Während ich am letzten Wochenende noch am Start der Rallye Finnland stand, ist es natürlich was ganz Besonderes, bereits eine Woche später bei meiner Heimrallye am Start zu stehen. Es ist immer wieder ein Highlight hier in Sulingen vor den heimischen Fans, der Familie und den Freunden eine Rallye zu bestreiten, es war ein ganz besonderes Wochenende. Dass ich dann auch noch die Division 4 gewinnen konnte, ist natürlich umso erfreulicher", berichtet Knacker glücklich im Ziel. „Vielen Dank an alle meine Partner und Sponsoren ohne die dieses Wochenende nicht möglich gewesen wäre. Vielen Dank auch an meine Freunde, Familie und Fans entlang der Strecken", so Knacker abschließend.

 

Knacker besteht Flugschule in Finnland

Im Rahmen der Rallye Finnland fand an diesem Wochenende (02.-04.08.2019) der  vierte Lauf der FIA Junior Rallye Weltmeisterschaft statt. Auf dem skandinavischen Schotter konnte Youngster Nico Knacker mit dem siebten Platz sein bisher bestes Ergebnis in dieser Saison einfahren.

 

Hinter Nico Knacker und Beifahrer Michael Wenzel liegen drei anspruchsvolle Rallyetage. Insgesamt 1.370 km, davon knapp 308 km auf Zeit gespickt mit unzähligen Sprüngen durch die finnischen Wälder. Auf diesen Strecken erreichen die frontangetriebenen Ford Fiesta R2T Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 180km/h.

 

Für Knacker war es eine lehrreiche Veranstaltung. Er bestritt dort erst seine zweite reine Schotterrallye. Knacker konnte seine bislang gesammelten Erfahrungen auf Schotter nutzen und weiter ausbauen. „Die Rallye Finnland ist eine der traditionsreichsten Veranstaltungen im Kalender und der Traum eines jeden Rallyefahrers hier einmal am Start zu stehen. Doch hier zu bestehen, ist alles andere als einfach“, erklärt Knacker. Dies bekam der 22-Jährige sogar am eigenen Leib zu spüren. Nachdem Knacker/ Wenzel auf der ersten WP am Samstagmorgen etwa 2:30 Minuten in einem Graben verbrachten und ihnen mittags ein defekter Motorsensor über 20 Minuten Zeit kostete, zeigten sie am finalen Tag noch einmal, dass sie sich immer wohler in deren 200 PS starken Rallyeboliden fühlten. Letztendlich konnte das deutsche Duo die Rallye auf einem erfolgreichen siebten Platz in der Meisterschaft beenden.

 

„Wir haben es geschafft und sind jede Wertungsprüfung gefahren, um wichtige Erfahrungen zu sammeln. Wir wissen auch, dass wir uns in einigen Punkten noch verbessern müssen. Sobald wir zu Hause sind, werden wir diese Punkte noch einmal genau analysieren“, erzählt Knacker glücklich im Ziel. „Vielen Dank an alle Sponsoren, Partner, meinen Beifahrer Michael und alle, die mich an diesem Wochenende so großartig unterstützt haben.“

 

Um die 9-wöchige Pause bis zum fünften und letzten Lauf der Junior Rallye Weltmeisterschaft in Wales (04.-06.10.2019) etwas zu verkürzen, steht Knacker bereits am kommenden Wochenende am Start der 32. ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“. Seine Heimrallye wird Knacker gemeinsam mit Ella Kremer in einem Citroën C2 R2 Max bestreiten. „Ein Highlight folgt dem anderen! Ich bin sehr froh auch in Sulingen mit dabei sein zu können. Mit dem C2 R2 Max habe ich bereits einige kleine Rallyes bestritten und weiß deshalb, dass dieses Fahrzeug vor allem bei den Zuschauern Begeisterung auslösen wird.“ 

Knacker erstmalig in Finnland am Start

Mit der „Neste Rally Finland“ (02.-04.08.2019) wird der Niedersachse Nico Knacker seine erst zweite Rallye auf Schotter bestreiten. Gemeinsam mit Beifahrer Michael Wenzel möchte er die bei der Rallye Sardinien gesammelten Erfahrungen auf dem neuen Untergrund festigen und weiter ausbauen.

 

Finnland – Die Rallye der 1.000 Seen mit unglaublich schnellen Schotterpisten und extremen Sprungkuppen. Das wird den 22-jährigen Knacker mit der Anreise ins finnische Jyväskylä erwarten. Die Universitätsstadt ist auch in diesem Jahr Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung und lockt in jedem Jahr Rallyefans aus aller Welt. Los geht es bereits am Donnerstagmorgen mit dem Shakedown in Vesala. Offiziell startet die Veranstaltung mit der ersten Wertungsprüfung „Harju 1“ noch am selben Abend. Am Freitag werden zehn weitere Prüfungen bestritten, bevor am Samstag die nächsten acht süd-westlich von Jyväskylä auf dem Zeitplan stehen. Darunter auch ein Teilstück der legendären WP „Ouninpohja, die in die Prüfung Kakaristo integriert wurde. Das Finale findet am Sonntag im Norden und Osten vom Rallyezentrum mit insgesamt vier Wertungsprüfungen statt. Ab 16 Uhr ist der Zieleinlauf in Finnlands siebtgrößter Stadt geplant.

 

Nico Knacker blickt mit Vorfreude auf die Rallye Finnland in knapp einer Woche. „Ich kann es kaum erwarten endlich wieder Platz in unserem Ford Fiesta R2 zu nehmen. Bei der Rallye Finnland stehe ich zum zweiten Mal in meiner Rallye Karriere am Start einer reinen Schotterrallye.“ Knacker konnte die letzten sechs Wochen seit der Rallye Sardinien gut nutzen, um sich bestmöglich auf diese anspruchsvolle Veranstaltung vorzubereiten. „Die ersten Kilometer auf Schotter in Sardinien waren schon sehr lehrreich, aber Finnland hat einen ganz anderen Charakter. Breite, schnelle Straßen, aber auch technisch anspruchsvolle, enge Passagen gepaart mit teilweise hartem Schotter und unzähligen Sprüngen.“

 

Begleitet wird Knacker bei dieser Traditionsveranstaltung erneut von Beifahrer Michael Wenzel. Wenzel stand bereits zwei Mal am Start der Rallye Finnland. Zuletzt war er dort im Jahr 2011 mit Christian Riedemann in einem Ford Fiesta R2 in der WRC Academy unterwegs. “Ich bin sehr froh, dass ich in Finnland wieder einen so erfahrenen Beifahrer wie Michael an meiner Seite habe. Eine ganz besondere Herausforderung wird es definitiv, einen für uns optimalen Aufschrieb zu erstellen, denn in Finnland kommt es auf den breiten Straßen enorm auf eine richtige Linie an. Aber genau daran möchte ich arbeiten, um die Lücke zu den Top Fahrern der JWRC schließen zu können”, berichtet Knacker abschließend vor seinem vierten Lauf der FIA Junior Rallye Weltmeisterschaft. 

Knacker beendet Rallye Sardinien erfolgreich

Am vergangenen Wochenende ging es für Rallye Youngster Nico Knacker und Beifahrerin Anne Katharina Stein zum dritten von fünf Läufen der FIA Junior Rallye Weltmeisterschaft (JWRC), der im Rahmen der Rallye Sardinien (13.-16.06.2019) ausgetragen wurde. Das deutsche Duo erreichte das Ziel auf Position neun von 32 gestarteten Teams in der Kategorie RC4.

 

 

Am Donnerstagmorgen nahmen Knacker und Stein im Rahmen des Shakedown das erste Mal gemeinsam Platz in deren von M-Sport eingesetzten Ford Fiesta R2. „Anne und ich haben uns von Anfang an gut verstanden und ich merkte sofort, dass sie bereits viele Erfahrungen bei internationalen Veranstaltungen gesammelt hat“, berichtet Knacker im Service in Alghero nach dem Shakedown. Am Donnerstagabend fiel mit dem Showstart und der anschließenden WP „Ittiri Arena Show“ der offizielle Startschuss. Knacker zeigte sich nach dieser WP beeindruckt: „Wir haben versucht Vertrauen in unseren Ford Fiesta R2 auf Schotter zu finden. Für alle Zuschauer muss es ein absolutes Spektakel gewesen sein, da hier sogar ein Sprung und eine Wasserdurchfahrt eingebaut wurden. Morgen startet die Rallye dann richtig!“

 

Am Freitag folgten acht Wertungsprüfungen rund um Sassari. Nico Knacker, der auf Sardinen seine Premiere auf Schotter feierte, kam von Prüfung zu Prüfung immer besser mit dem für ihn neuen Untergrund zurecht. Am Samstag zeigte sich der sardinische Schotter jedoch von seiner harten Seite. Knacker/ Stein fingen sich gleich zwei Plattfüße ein, was dem Duo viel Zeit kostete. Den zweiten Tag beendeten sie auf Platz zehn im stark besetzen Feld der JWRC. Am Sonntag folgten schließlich die letzten vier Wertungsprüfungen, die sich auf den Bereich nördlich von Alghero konzentrierten. Knacker kam im Laufe des Tages immer besser in Fahrt und konnte auf der abschließenden Power Stage „Sassari-Argentiera 2“ die sechstschnellste Zeit fahren. Das Ziel erreichten Knacker/ Stein auf dem neunten Platz von 32 Startern in der Kategorie RC4. „Das war wirklich die härteste Rallye, die ich bislang gefahren bin. Ich bin sehr glücklich, dass wir unseren M-Sport Ford Fiesta R2 sicher und ohne Schaden ins Ziel bringen konnten. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich an diesem Wochenende unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt meiner Beifahrerin Anne Katharina Stein. Sie hat einen perfekten Job gemacht“, strahlt Nico Knacker im Ziel der Rallye Sardinien.

 

Nun wartet eine knapp 7-wöchige Pause auf den 22-jährigen Niedersachsen bevor es zum nächsten JWRC-Lauf nach Finnland (02.-04.08.2019) geht. „Ich kann jetzt schon kaum den Start des nächsten Laufs auf Schotter erwarten, um meine gesammelten Erfahrungen zu festigen und weiter auszubauen“, erzählt Nico Knacker abschließend. 

Knacker mit solider Leistung auf Korsika

Im Rahmen der Rallye Korsika (29. – 31.03.2019) wurde an diesem Wochenende der zweite Lauf der FIA Junior-Rallye-Weltmeisterschaft ausgetragen. Der deutsche Youngster Nico

Knacker und Beifahrer Michael Wenzel landeten dort auf dem neunten Platz.

 

Die „Tour de Corse“ startete in diesem Jahr im Süden der Insel rund um Porto-Vecchio mit den

ersten sechs Wertungsprüfungen. Für der 21-jährigen Knacker waren es die ersten Kilometer auf

Asphalt mit dessen neuen Ford Fiesta R2. Nach anfänglichen Bremsproblemen am Morgen kam

Knacker mit jeder Wertungsprüfung besser in Fahrt und beendete den ersten Tag auf dem achten

Platz in seiner Klasse. Am Samstag wanderte der Rallyezirkus in den Norden der Insel, wo

weitere sechs Wertungsprüfungen rund um das französische Bastia ausgetragen wurden. Auch

am zweiten Tag bereiteten die Bremsen an Knackers Ford Fiesta R2 einige Probleme und

verhinderte somit eine Platzierung in der ersten Hälfte des Starterfelds. Leider konnte die mit 47

Kilometern längste WP der Rallye „Castagniccia“ sowohl am Vor- als auch am Nachmittag nicht

gefahren werden. Den Samstag beendeten Knacker/ Wenzel daher auf dem neunten Platz. Der

letzte Tag hielt noch zwei Prüfungen rund um Calvi bereit. Auch diese beiden letzten Prüfungen

konnten Knacker und Wenzel ohne Probleme bestreiten und damit einen sicheren neunten Platz

ins Ziel fahren.

„Die Rallye Korsika war für uns die erste und gleichzeitig einzige Rallye auf Asphalt in diesem

Jahr. Auch wenn wir anfangs einige Probleme mit der Bremse unseres Ford Fiestas R2 hatten,

kamen wir dennoch immer besser in Fahrt. Bei den tiefen Cuts in den korsischen Straßen muss

man manchmal echt Mut haben“, berichtet Knacker im Ziel der Rallye Korsika. „Außerdem war

es die erste gemeinsame Rallye für Michael und mich. Die Zusammenarbeit mit ihm war super

und ich bin froh, dass er so kurzfristig eingesprungen ist. Abgesehen von den beiden längsten

WPs der Rallye, die am Samstag leider beide abgesagt wurden, konnten wir auch hier jeden

Kilometer mitnehmen und somit ganz wichtige Erfahrungen auf Asphalt sammeln. Herzlichen

Glückwunsch an Julius Tannert und Jürgen Heigl, die diese Rallye für sich entscheiden konnten“,

so der 21-Jährige weiter.

Als nächstes steht Knacker eine längere Pause bevor. Danach geht es für den Siedenburger auf

die nächste Mittelmeerinsel. Vom 14.-16.06.2019 wird im Rahmen der Rallye Sardinen der dritte

Lauf der FIA Junior-Rallye-Weltmeisterschaft auf Schotter ausgetragen. „Nun wartet eine knapp

11-wöchige Pause, bevor es im Juni zur Rallye Sardinen geht. Diese Pause möchte ich nutzen,

um weiter an meinem Aufschrieb zu arbeiten. Die Rallye Korsika, mit ihren vielen Kurven, hat mir

erneut gezeigt, wie wichtig ein präziser und sauberer Aufschrieb ist. Nur so können wir den

Abstand zur Spitze der JWRC weiterhin verringern. Die Rallyes im Rahmen der WM

unterscheiden sich einfach so sehr zu den Rallyes, die ich bisher gefahren bin“, so Knacker

abschließend.

Knackers zweiter Auftritt auf der WM-Bühne

Die Rallye Korsika (29. – 31.03.2019) läutet in diesem Jahr die zweite Runde der FIA Junior-

Rallye-Weltmeisterschaft ein. Auf der viertgrößten Mittelmeerinsel wird Nico Knacker seine erste und einzige Rallye in 2019 auf Asphalt mit seinem Ford Fiesta R2 bestreiten.

 

 

Die „Tour de Corse“ steht für enge, kurvige aber auch sehr schnelle Asphaltstrecken. Insgesamt

werden in diesem Jahr 14 Wertungsprüfungen mit rund 380 Kilometern auf Zeit über die

komplette Insel absolviert. Der Dreh- und Angelpunkt bildet auch diesmal die Stadt Bastia. In der weiter westlich gelegenen Stadt Calvia werden am Sonntagnachmittag ab 15:00 Uhr die 96 gemeldeten Teams im Ziel der Rallye erwartet.

 

Auch Nico Knacker geht im stark besetzten Teilnehmerfeld der JWRC an den Start der Rallye Korsika.

Für den deutschen Youngster ist es der zweite Auftritt auf der WM-Bühne. „Die sechs Wochen Wartezeit seit der Rallye Schweden sind nun endlich vorbei und ich freue mich sehr auf

den zweiten Lauf der JWRC“, erzählt Knacker im Vorfeld der Rallye. An seiner Seite wird es

allerdings eine Veränderung geben. Krankheitsbedingt wird Knacker den zweiten Lauf nicht mit

Stammbeifahrer Tobias Braun bestreiten können. Stattdessen wird kein geringerer als Michael

Wenzel auf dem heißen Sitz Platz nehmen. Der 43-Jährige gilt als einer der erfahrensten

Beifahrer in ganz Deutschland „Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich so kurzfristig Michael

Wenzel als meinen Beifahrer gewinnen konnte. Schließlich erreichte mich die Nachricht, dass

Tobias mit einer Grippe im Bett liegt, erst am Mittwochabend. Danach habe ich mich sofort nach

einer Alternative umgeschaut, da schon am kommenden Sonntag für mich der Flieger ins

französische Bastia geht“, erklärt der 21-jährige Siedenburger. „Ich habe bei der Rallye Schweden

gesehen, wie schwer es ist in der Junior-WM gegen unsere zwölf Mitstreiter zu bestehen. Michael

und ich werden die erste und einzige Rallye in diesem Jahr auf Asphalt bestreiten. Ein

Untergrund, den ich durch meine Rundstreckenerfahrung und meine Erfahrungen aus dem

Rallyesport der letzten Jahre natürlich viel besser kenne. Unser Ziel wird es daher sein, einige

Zeiten unter den Top-5 in unserer Kategorie zu fahren und sicher das Ziel zu erreichen. In

Schweden konnten wir jeden Kilometer der Rallye bestreiten und wichtige Erfahrungen sammeln.

Genau das wollen wir auch auf Korsika tun“, formuliert Knacker sein Ziel für das kommende

Wochenende.

 

Auch Co-Pilot Michael Wenzel freut sich auf den Last-Minute-Start bei der Rallye Korsika „Das

ist natürlich eine tolle Chance für mich noch einmal bei einem WM-Lauf teilzunehmen. Ich freue

mich sehr auf die Arbeit mit Nico, auch wenn wir sicher erstmal eine kleine Eingewöhnungsphase

benötigen“, so Michael Wenzel abschließend.

Durchwachsenes WM-Debüt für Knacker

Mit der Rallye Schweden fand vom 14. - 17.02.2019 der Auftakt der FIA Junior-Rallye- Weltmeisterschaft statt. Nico Knacker, der bei der Rallye Schweden sein WM-Debüt feierte, landete mit Beifahrer Tobias Braun nach rund 317 km auf Platz zwölf.

Auch in diesem Jahr bildete die Rallye Schweden den Auftakt zur FIA Junior-Rallye- Weltmeisterschaft. Die Wetterverhältnisse waren in diesem Jahr jedoch sehr untypisch für Schweden. Tagsüber taute es, wodurch sich der Schnee und das Eis auf den Strecken nach den ersten Autos in Matsch verwandelte. Der Startschuss fiel im schwedischen Karlstad, wo gleichzeitig die erste Wertungsprüfung stattfand. In einer Arena fuhren dort jeweils zwei Fahrer gegeneinander. „Die Atmosphäre in Karlstad war großartig. Ein gelungener Auftakt der Rallye“, erklärt Knacker seine ersten Eindrücke. Der Start des Freitags verlief hingegen nicht gerade nach seinen Vorstellungen. Bereits auf der ersten WP des Tages fuhr er sich in einer Schneewand fest. Bis Knacker und Braun ihren Ford Fiesta R2 befreien konnten, vergingen knapp 30 Minuten. Hinzu kam eine Strafzeit von 1:40 Minuten, weil sie die nächste Stempelkontrolle nicht rechtzeitig erreichten. Den ersten Tag beendete das deutsche Duo deshalb mit einem Rückstand von knapp 35 Minuten auf Platz 13 in der JWRC. Am Samstag und Sonntag kamen Knacker/ Braun immer besser in Fahrt und konnten auf einigen Prüfungen den ein oder anderen Fahrer hinter sich lassen. Das Ziel erreichten die beiden am Sonntagmittag auf Platz zwölf in der JWRC.
„Im Großen und Ganzen können wir mit unserer Leistung bei der Rallye Schweden zufrieden sein“, berichtet der 21-Jährige nach der Zieldurchfahrt. „Wir haben uns für unser Debüt in der Junior-Rallye-Weltmeisterschaft zwei Ziele gesetzt: Zum einen wollten wir das Ziel erreichen. Das ist uns geglückt und wir konnten wirklich jeden Kilometer der Rallye fahren und damit wichtige Erfahrungen sammeln. Zum anderen wollten wir keinen Fehler machen. Das ist uns nur bedingt gelungen, da uns die eine oder andere Schneewand zum Verhängnis wurde. Aber das gehört nun mal dazu. An diesen Erfahrungen werden wir wachsen. Außerdem hatten wir mit untypischen Bedingungen für die Rallye Schweden zu kämpfen. Das Tauwetter sorgte für besonders schlechte Streckenverhältnisse, was es uns nicht erleichterte. Letztendlich sind wir froh das Ziel als 12. in der JWRC erreicht zu haben“, so Knacker weiter.
Der nächste Lauf zur FIA Junior-Rallye-Weltmeisterschaft findet in sechs Wochen im Rahmen der Rallye Korsika (29.-31.03.2019) statt. „Es liegen nun sechs arbeitsreiche Wochen vor uns. Wir werden die Rallye Schweden noch einmal genau analysieren und uns bestmöglich auf die Rallye Korsika vorbereiten“, so Knacker abschließend.

Knackers Debüt in der Junior-Rallye-Weltmeisterschaft




Vom 14. – 17. Februar wird rund um das schwedische Torsby die Rallye Schweden ausgetragen. Dort wird erstmalig der deutsche Nico Knacker gemeinsam mit Beifahrer Tobias Braun am Start stehen. Das junge Team feiert dort sein Debüt in der FIA Junior- Rallye-Weltmeisterschaft.

Schneebedeckte Straßen und Geschwindigkeiten weit über 150 km/h! Wer denkt, das passt nicht zusammen, der kennt nicht die Rallye Schweden. Diese Geschwindigkeiten sind aber nur durch die sogenannten Spikes möglich. Das sind Winterreifen in deren Profil kleine Stifte eingearbeitet werden. Diese sorgen für den nötigen Grip auf verschneiten und vereisten Fahrbahnen.
Die Rallye Schweden ist der erste von fünf Läufen der FIA Junior-Rallye-Weltmeisterschaft (JWRC). Dort werden Knacker und Braun nicht nur ihr Debüt auf der ganz großen Bühne des Rallyesports feiern, sondern auch erstmalig eine reine Schneerallye bestreiten.
Nico Knacker und Tobias Braun bestritten im Vorfeld ausgiebige Testfahrten, um sich optimal auf deren ersten Rallye in Schwedens Schnee vorzubereiten. „Es liegen arbeitsintensive Wochen hinter uns, die den Start in der JWRC überhaupt erst ermöglicht haben. Umso mehr freue ich mich, dass die Saison nun endlich startet. Das wird für uns eine spannende Woche in Schweden, doch ich freue mich sehr auf diese Herausforderung“, berichtet der 21-jährige Knacker. „Mit der ADAC Rallye Deutschland habe ich zwar bereits zwei Mal einen Weltmeisterschaftslauf bestritten, doch in Schweden müssen wir mit komplett anderen Bedingungen fertigwerden. Ich bin sehr gespannt auf unser Fahrzeug und das Team rund um M-Sport, von denen alle Fahrzeuge in der JWRC eingesetzt werden. Ein erstes Kennenlernen gab es ja bereits vor ein paar Wochen. Unser Ziel wird es sein die Rallye ohne Probleme zu bestreiten und sicher ins Ziel zu fahren, denn jeder Kilometer zählt“, so Knacker weiter. Auch Knackers neuer Beifahrer Tobias Braun kann dem nichts entgegnen: „Ich bin sehr gespannt auf die Bedingungen vor Ort. Ich denke, dass wir uns einen guten Eindruck während des Recces, also der Streckenbesichtigung am Dienstag und Mittwoch machen können. Das wird unsere erste gemeinsame Rallye in der JWRC. Die Arbeit zwischen uns funktionierte von Beginn an sehr gut – es kann also losgehen.“
Die diesjährige Rallye Schweden startet am Donnerstagmorgen mit dem Shakedown, wo Knacker und Braun erstmalig Platz in deren Ford Fiesta R2 nehmen werden und verschiedene Einstellungen für die Rallye testen können. Am Abend fällt in Karlstad der offizielle Startschuss der Rallye, bevor die erste Wertungsprüfung gefahren wird. Am Freitag stehen insgesamt sieben Wertungsprüfungen auf dem Zeitplan. Davon werden sechs Prüfungen im nahegelegenen Norwegen absolviert. Am Samstag werden insgesamt acht Wertungsprüfungen gefahren. Am Sonntag stehen die letzten drei Wertungsprüfungen auf der Agenda. Nach 19 Wertungsprüfungen über rund 317 Kilometer werden die Teilnehmer ab 12:38 Uhr im Ziel der Rallye erwartet.
Unterstützung vor Ort bekommen die Youngsters Knacker und Braun unter anderem von Mentor Christian Riedemann. Riedemann begleitet Knacker schon seit Beginn seiner Rallyekarriere. „Für Nico war es der nächste logische Schritt in die JWRC aufzusteigen, nachdem er zwei Jahre in Folge bester deutscher Fahrer im stark besetzten ADC Opel Rallye Cup war“, berichtet Christian Riedemann. „Auch ich habe 2009 durch Unterstützung der ADAC Stiftung Sport den Sprung in die Junior Rallye Weltmeisterschaft geschafft und konnte dort vier Jahre viele Erfahrungen sammeln und auch einige Erfolge verbuchen. Meine Erfahrungen möchte ich jetzt gerne an das junge deutsche Nachwuchsteam weitergeben und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen“, so der 31-Jährige abschließend.

Knacker schafft Aufstieg in die Rallye Weltmeisterschaft

„Das ist wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen“, so beschreibt Nico Knacker seinen aktuellen Gefühlszustand nach der Essen Motorshow. Nach vier Jahren harter Arbeit wurde der 21-jährige Niedersachse in den Förderkader der ADAC Stiftung Sport aufgenommen. Das Programm für die kommende Saison steht ebenfalls bereits fest: Knacker wird gemeinsam mit Beifahrer Tobias Braun die komplette Saison in der FIA Junior-Rallye-Weltmeisterschaft an den Start gehen.

 

Die Essen Motorshow (30.11. – 09.12.2018) dient unter anderem jedes Jahr dazu den aktuellen Förderkader der ADAC Stiftung Sport vorzustellen. Seit 1999 unterstützt die ADAC Stiftung Sport gezielt Motorsportler, um ihnen bei ihrer Karriere behilflich zu sein. Es wird dafür gesorgt, dass die jungen Sportler gezielt gefördert werden. Sie erhalten neben finanzieller Unterstützung auch verschiedene Seminare zu den Themen Karriereplanung, Fitness, Ernährung, Medien, Marketing und Technik. Die erfolgreiche Förderung durch die ADAC Stiftung Sport schlägt sich in prominenten Namen nieder. Formel-1-Pilot Sebastian Vettel ist mittlerweile viermaliger Weltmeister. Nico Hülkenberg, Timo Glock und René Rast sind weitere bekannte Namen aus Formel 1 oder DTM. Auch Christian Riedemann, Marijan Griebel, Fabian Kreim oder Julius Tannert sind Motorsportler, die sich in der internationalen Rallyeszene einen Namen gemacht haben.

 

Nico Knacker bewarb sich bereits im Sommer für die Aufnahme in den künftigen Förderungskader. Im Rahmen der Essen Motorshow wurde bekannt gegeben, dass sich dieser Traum für Nico Knacker im kommenden Jahr erfüllen wird. „Ich kann mein Glück noch gar nicht in Worte fassen“, berichtet Knacker. „Die harte Arbeit hat sich gelohnt und ich werde nächstes Jahr den Schritt in die Rallye-WM wagen.“ Auch an Knackers Seite wird sich einiges tun. Erstmalig wird der 24-jährige Tobias Braun als neuer Co-Pilot auf dem Beifahrersitz Platz nehmen, der von der Agentur Pole Promotion unterstützt wird. Bekannt geworden ist Pole Promotion unter anderem durch den amtierenden DTM-Champion René Rast. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Tobias. Durch seine strukturierte Arbeit und seine Erfahrung ist er der Richtige für meine weitere Motorsportkarriere“, so Knacker weiter. Das junge Team wird sich gut ergänzen, denn nicht umsonst zählen sowohl Knacker als auch Braun zu den besten deutschen Nachwuchsfahrern bzw. -beifahrern. Beide Motorsportler sind unter 25 Jahren und damit im besten Alter, um in den internationalen Rallyesport aufzusteigen.

 

Die FIA Junior-Rallye-Weltmeisterschaft (JWRC) gilt als eines der wichtigsten Sprungbretter für den Aufstieg in die nächst höheren Klassen innerhalb der FIA Rallye-Weltmeisterschaft. Was die Junior-Rallye-Weltmeisterschaft so spannend macht, ist die Tatsache, dass alle Teilnehmer auf einem baugleichen Fahrzeug unterwegs sind. Seit 2011 handelt es sich dabei um die 200 PS starken Ford Fiesta R2 aus dem Hause M-Sport. Diesen durften Knacker und Braun am vergangenen Wochenende im Rahmen eines Testtages des Teams M-Sport im polnischen Kielce bereits testen. „Das war eine sehr wichtige Reise für uns, um erste Erfahrungen mit dem Team zu sammeln und um erste Eindrücke für unser neues Fahrzeug zu gewinnen. Nico und ich saßen zum ersten Mal gemeinsam im Auto. Die Chemie hat sofort gepasst und ich freue mich riesig auf das kommende Jahr“, berichtet Tobias Braun.

Die JWRC wird im Rahmen der FIA Rallye-WM bei insgesamt fünf Läufen ausgetragen. Dadurch genießt die Meisterschaft ein hohes Ansehen und großes Interesse bei Zuschauern weltweit. Den Startschuss wird die Rallye Schweden (15.-17.02.2019) rund um Torsby machen, wo Knacker gleich eine weitere Premiere feiern wird, denn noch nie fuhr der Siedenburger eine reine Schnee-Rallye. Im Anschluss geht es zu den Läufen nach Korsika, Sardinien, Finnland und Großbritannien.

„In den nächsten Wochen wartet jetzt natürlich noch viel Arbeit auf mich und Tobias. Doch wir werden alles geben, um für die kommende Saison bestens gewappnet zu sein“, so Knacker abschließend.

 

 

Saisonfinale steigt ohne Nico Knacker

Das Saisonfinale des ADAC Opel Rallye Cup im Rahmen der ADAC 3-Städte-Rallye (19.-20.10.2018) muss in diesem Jahr ohne den Niedersachsen Nico Knacker stattfinden. Das Team rund um Knacker und Beifahrer Enrico Flores-Trigo konnte nach großen Bemühungen leider nicht das

nötige Budget aufbringen.

 

So hatte sich Nico Knacker das Saisonfinale des ADAC Opel Rallye Cup 2018 sicher nicht vorgestellt. Zwar wird er bei dieser Veranstaltung anwesend sein, jedoch nur als Zuschauer. Nach deren Unfall bei der ADAC Rallye Deutschland und der daraus resultierenden Absage der Rallye Erzgebirge entschied sich das Team Knacker nun letztendlich dazu, auch das Saisonfinale in Bayern nicht zu bestreiten. Das Team hatte zwar in den vergangenen Wochen alles versucht, um einen Opel Adam für den letzten Lauf des ADAC Opel Rallye Cup zu mieten, doch es scheiterte am Ende am nötigen Budget.

 

„Es tut mir wirklich sehr leid für meine Fans, das Team und natürlich auch meine Sponsoren. So wollten wir die Saison nicht beenden“, verrät Knacker in einem Interview. „Es ist nicht einfach als Privatteam eine Saison im ADAC Opel Rallye Cup zu bestreiten. Und trotz größter Bemühungen konnten wir nun keinen Adam mieten, um am großen Saisonfinale teilzunehmen. Ich möchte mich bei allen Sponsoren bedanken, die uns in dieser Saison unterstützt haben. Ein großes Dankeschön geht natürlich auch an mein ganzes Team, das immer hinter mir steht. Und ich möchte mich herzlichst bei meinem Beifahrer Enrico bedanken. Das war unsere erste gemeinsame Saison im Opel und wir konnten allen zeigen, dass wir zu den besten Teams in ganz Deutschland zählen. Momentan arbeiten wir mit Hochdruck daran ein Konzept für die kommende Saison zu erarbeiten. Wie das aussehen wird, wird sich in den nächsten Wochen zeigen“, so Knacker abschließend.

 

ADAC Rallye Deutschland zeigt seine Tücken

Mit der ADAC Rallye Deutschland wurde der fünfte und sechste Lauf des ADAC Opel Rallye Cup rund um den saarländischen Bostalsee ausgetragen. Die Rallye ist für ihren hohen Anspruch und ihre hohe Ausfallquote gegenüber den anderen Cup Läufe bekannt. Leider traf es in diesem Jahr auch Nico Knacker und Beifahrer Enrico Flores-Trigo, die die Rallye vorzeitig beenden mussten. Der erste Lauf des ADAC Opel Rallye Cup beinhaltete die Wertungsprüfungen von Donnerstag und Freitag der ADAC Rallye Deutschland. Die Rallye startete vor einer beeindruckenden Kulisse in der Innenstadt von St. Wendel mit einer Autogrammstunde und einer Fahrerpräsentation. Danach ging es zum Rundkurs in St. Wendel. Diese konnte Knacker zwar nicht für sich gewinnen, aber verpasste die Bestzeit um nur 1,4 Sekunden. Der zweite Tag beinhaltete schnelle und anspruchsvolle Wertungsprüfungen in den Weinbergen von Rheinland-Pfalz. Diese verliefen jedoch nicht nach Knackers Vorstellungen. Das Ziel erreichte das deutsche Duo auf dem sechsten Platz im ADAC Opel Rallye Cup. „Das war nicht unsere Rallye. Wir haben in den engen und schnellen Weinbergen nicht unseren Rhythmus gefunden. Schade war, dass die letzten zwei WP’s abgebrochen werden mussten, sodass wir uns nicht mehr verbessern konnten“, berichtet Knacker im abschließenden Service am Bostalsee.

 

Der zweite Lauf des ADAC Opel Rallye Cup startete gleich mit den beiden Prüfungen auf der berühmten Panzerplatte in Baumholder. Auf der ersten WP, der knapp 10 km langen „Arena Panzerplatte 1“ verpasste Knacker die Bestzeit um hauchdünne 0,1 Sekunden. Auch auf der anschließenden langen Prüfung auf dem Truppenübungsplatz war Knacker schnell unterwegs und brannte die drittschnellste Zeit in den Baumholder Asphalt. Auf der dritten WP haben Knacker und Flores-Trigo jedoch beim Schneiden einer Kurve einen Stein getroffen, welcher die Aufhängung des Opel Adam beschädigte und viel Zeit kostete. Der Schaden konnte im darauffolgenden Service wieder behoben werden und Knacker konnte die Rallye problemlos fortsetzen. Danach fuhr er weiterhin konstante Zeiten unter den Top-3 und beendete den 2. Tag auf dem siebten Platz im ADAC Opel Rallye Cup. Der letzte Tag startete mit der 30 km langen WP „Grafschaft Veldenz“, die jedoch unter keinem guten Stern für Knacker/ Flores-Trigo stand. Die beiden kamen in einer schnellen Rechtskurve von der Strecke ab und überschlugen sich mit deren Opel Adam. Beide wurden zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht, aber konnten dieses noch am selben Tag wieder verlassen. Bis auf ein paar blaue Flecken und Zerrungen trugen die beiden keine Verletzungen davon.

 

„Das komplette Wochenende lief nicht optimal für uns. Zuerst der Stein am Samstag und dann unser Abflug am Sonntag. Die Leistungsdichte im ADAC Opel Rallye Cup ist einfach enorm hoch und man darf auf keiner WP auch nur etwas Gas rausnehmen, denn dann ist man schnell mal ein paar Positionen weiter hinten. Genau deswegen bin ich froh, dass wir zwischendurch immer mal wieder ein paar Akzente anhand guter Zeiten setzen konnten. Wir werden die Fehler nun noch einmal genau analysieren, um in der Zukunft noch besser vorbereitet zu sein“, erklärt Knacker nach der ADAC Rallye Deutschland. „Ich möchte mich bei allen Helfern und den Einsatzkräften für die tolle Rettungskette vor Ort bedanken. Ein großes Dankeschön geht auch an meine Freunde, Fans, Familie und mein gesamtes Team, das immer hinter mir steht“, so Knacker abschließend.

 

Nun liegen Knacker/ Flores-Trigo mit 94 Punkten auf dem 5. Platz im ADAC Opel Rallye Cup. Der nächste Lauf wird im Rahmen der ADMV Rallye Erzgebirge vom 28.-29.09.2018 ausgetragen.

Abenteuer WM-Lauf wartet auf Knacker

Die ADAC Rallye Deutschland läutet die zweite Saisonhälfte des ADAC Opel Rallye Cup ein. Hier können sich die jungen Wilden mit der Weltelite des Rallyesports messen. Mit am Start auch der deutsche Youngster Nico Knacker mit seinem hessischen Beifahrer Enrico Flores-Trigo, der nach seinem Podium bei der Rallye Wartburg auch hier ein Top-Ergebnis erzielen möchte.

 

 

Der deutsche WM-Lauf zählt seit sechs Jahren zum Kalender des ADAC Opel Rallye Cups. Auch in diesem Jahr stellt das WM-Highlight einen Doppellauf für den Cup dar. Der erste Lauf beinhaltet die Wertungsprüfungen von Donnerstag bis Freitag, der zweite Lauf dann die Prüfungen von Samstag bis Sonntag. Dreh- und Angelpunkt ist auch in diesem Jahr der saarländische Bostalsee, wo der Serviceplatz stationiert ist. Der Startschuss der ADAC Rallye Deutschland fällt am Donnerstagabend mit dem Showstart in der Innenstadt von St. Wendel. Danach geht es von der Startrampe praktisch direkt zur ersten Wertungsprüfung auf den Rundkurs in St. Wendel. Am Freitag stehen weitere sechs Wertungsprüfungen auf dem Zeitplan, die die Teilnehmer über rund 100 anspruchsvolle Kilometer durch die rheinlandpfälzischen Weinberge führen. Danach ist der erste Lauf für das junge Teilnehmerfeld des Cups beendet.

 

Am Samstag steht für den zweiten Lauf mit der 38,57 km langen WP „Panzerplatte“, die zwei Mal gefahren wird, eine echte Mammutaufgabe an. Nach weiteren neun Prüfungen auf Zeit am Samstag und Sonntag werden die Teilnehmer am Sonntag ab 12:38 Uhr im Ziel auf dem Marktplatz in St. Wendel erwartet. „Ich bin in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal am Start der ADAC Rallye Deutschland und freue mich einfach wahnsinnig auf den deutschen WM-Lauf“, berichtet Knacker im Vorfeld der Veranstaltung. „Besonders freue ich mich auf die schnellen und anspruchsvollen Prüfungen in den Weinbergen – diese sind einfach einmalig. Hier möchten wir am Ende des ersten Laufs mit unserem Opel Adam möglichst weit vorne in der Gesamtwertung des ADAC Opel Rallye Cups liegen. Spannend wird es natürlich bei der WP „Panzerplatte“ auf dem Truppenübungsplatz in Baumholder. Auch für alle Fans ist das ein wahres Spektakel. Wir haben uns in den vergangenen Wochen gut auf diese beiden Rallyes vorbereitet und möchten am liebsten zwei Podiumsplätze mit nach Hause nehmen“, so Knacker abschließend.

 

Der Siedenburger liegt aktuell mit 79 Punkten auf dem fünften Platz im ADAC Opel Rallye Cup. Knacker und Flores-Trigo sind somit das beste deutsche Team im leistungsstark besetzten ADAC Opel Rallye Cup.

Knacker rast in Eisenach aufs Podium

An diesem Wochenende fand mit der ADAC Cosmo Rallye Wartburg (27.-28.07.2018) der vierte Lauf zum ADAC Opel Rallye Cup statt. Nach einer rasanten Aufholjagd fuhren Nico Knacker und Beifahrer Enrico Flores-Trigo erneut aufs Podium.

 

 

 

Nach einjähriger Pause kehrte die ADAC Cosmo Rallye Wartburg wieder in den Kalender der Deutschen Rallye Meisterschaft und damit auch in den ADAC Opel Rallye Cup zurück. Los ging es bereits am Donnerstagabend mit dem Showstart auf dem Marktplatz in Eisenach. Am Freitag standen dann die ersten fünf Wertungsprüfungen auf dem Zeitplan. Der Start der Rallye verlief jedoch nicht nach Knackers Vorstellungen, da er den ersten Tag mit knapp 35 Sekunden Rückstand nur auf dem neunten Platz im ADAC Opel Rallye Cup beendete. „Ich konnte heute keinen richtigen Rhythmus finden. Die Prüfungen sind sehr anspruchsvoll, weshalb ich mich etwas schwergetan habe. Doch morgen ist noch ein langer Tag und wir werden alles geben, um noch ein paar Sekunden gutzumachen“, erklärt Knacker im abschließenden Service des Tages.

 

Gesagt, getan! Der zweite Tag startete dafür umso besser für Knacker und Flores-Trigo. Mit einer ersten Bestzeit auf der 16 km langen WP 7 „Cosmodrom 1“ kämpfte sich Knacker bereits auf den vierten Platz nach vorne. Mit einer zweiten Bestzeit und weiteren Zeiten unter den Top-3 konnte Knacker eindrucksvoll sein Können unter Beweis stellen. Nach einer rasanten Aufholjagd, bei der zwischenzeitlich sogar der zweite Platz möglich gewesen wäre, fuhren Knacker und Flores-Trigo den dritten Platz und somit ein weiteres Podium sicher ins Ziel. „Das war wirklich ein verrücktes Wochenende. Nachdem es freitags zunächst gar nicht gut bei uns lief, lagen mir die Strecken am Samstag umso besser und wir konnten zwei Bestzeiten setzen und am Ende wichtige Punkte für die Meisterschaft sammeln. Ich möchte mich bei meinem gesamten Team für die tolle Unterstützung über das ganze Wochenende bedanken. Auch bei meinem Beifahrer Enrico möchte ich mich herzlich bedanken. Er hat über das gesamte Wochenende einen tollen Job gemacht“, erzählt Knacker strahlend im Ziel der Veranstaltung. Dem konnte auch Co-Pilot Flores- Trigo nichts entgegnen: „Es war ein extrem heißes Wochenende hier in Eisenach. Nach einem kleinen Durchhänger am Freitag konnten wir uns am Samstag zurückkämpfen und uns mit einem weiteren Podium belohnen.“

 

Nach vier von acht Läufen liegt das deutsche Duo nun mit 79 Punkten auf dem fünften Platz im ADAC Opel Rallye Cup. Die nächsten beiden Rallyes finden als Doppelveranstaltung im Rahmen des deutschen WMLaufs der ADAC Rallye Deutschland vom 17.-19. August 2018 statt. „Ich freue mich sehr auf die ADAC Rallye Deutschland. Die Teilnahme an einem WM-Lauf ist einfach etwas ganz Besonderes“, so Knacker abschließend.

 

Bereits am darauffolgenden Sonntag stand mit dem ADAC Fischereihafen Rallyesprint in Bremerhaven ein weiteres Highlight in Knackers Kalender. Dort feierte er seine Premiere in einem Citroën C2 R2 Max und fuhr am Ende des Tages den Gesamtsieg in Veranstaltung am Nachmittag ein.

 

 

Knacker am Start der Rallye Wartburg

Mit der ADAC Cosmo Rallye Wartburg findet am kommenden Wochenende (27.-28.07.2018) der vierte Lauf zum ADAC Opel Rallye Cup statt. Dort werden auch Nico Knacker und Beifahrer Enrico Flores-Trigo am Start stehen. Das junge deutsche Duo ist aktuell das beste deutsche Team im ADAC Opel Rallye Cup.

 

 

Nach einjähriger Pause kehrt die ADAC Cosmo Rallye Wartburg wieder in den Kalender der Deutschen Rallye Meisterschaft und damit auch in den ADAC Opel Rallye Cup zurück. Rund um Eisenach werden im Rahmen der Veranstaltung insgesamt 13 Wertungsprüfungen über 130 Kilometer ausgetragen. Der Shakedown sowie der Showstart finden bereits am Donnerstagnachmittag bzw. Abend statt. Am Freitag um 15:09 Uhr startet mit der Wertungsprüfung „Waldhaus I“ die diesjährige Rallye Wartburg. Abends steht mit der fünften Wertungsprüfung „Cosmodrom by Night“ ein wahres Highlight auf dem Zeitplan. Am Samstag werden ab 16:19 Uhr die Teilnehmer im Ziel der Rallye erwartet.

 

Die ADAC Cosmo Rallye Wartburg ist gleichzeitig der vierte Lauf im ADAC Opel Rallye Cup. Mit am Start wird dort nach 6-wöchiger Pause natürlich Rallye-Youngster Nico Knacker stehen, der den Start der Rallye kaum erwarten kann. „Ich freue mich sehr, dass die kleine Sommerpause nun endlich vorbei ist und ich wieder Platz in unserem Opel Adam nehmen kann. Ich denke es wird ein spannendes Wochenende in Eisenach. Ich konnte mich in den letzten Wochen gut auf die bevorstehende Veranstaltung vorbereiten“, erklärt Knacker im Vorfeld der Rallye. Nach drei von acht Läufen liegen Knacker und Flores-Trigo mit 54 Punkten auf dem fünften Platz im ADAC Opel Rallye Cup. „Ich mag die Strecken rund um Eisenach. Ich bin hier zuletzt im Jahr 2016 gefahren. Unser Ziel in diesem Jahr ist auf jeden Fall eine Platzierung unter den Top-3“, so Knacker abschließend.

Wochenende mit Höhen und Tiefen für Knacker

 

Der dritte Lauf zum ADAC Opel Rallye Cup wurde an diesem Wochenende im Rahmen der ADAC Rallye Stemweder Berg (15.-16.06.2018) ausgetragen. Nico Knacker und Beifahrer Enrico Flores-Trigo beendeten die Rallye nach einem durchwachsenen Wochenende auf dem sechsten Platz im ADAC Opel Rallye Cup.

 

 

Der offizielle Startschuss der diesjährigen ADAC Rallye Stemweder Berg fiel am Freitagabend um 17:01 Uhr im ostwestfälischen Lübbecke. Danach ging es zu den ersten vier Wertungsprüfungen nach Buschmannsort und Schierlage, die je zwei Mal gefahren wurden. Knacker und Flores-Trigo legten einen fulminanten Auftakt hin. Obwohl sie die ersten vier Bestzeiten jeweils nur um einige Zehntelsekunden verpassten, lagen sie am Ende des ersten Tages mit 0,9 Sekunden Vorsprung auf dem ersten Patz im ADAC Opel Rallye Cup. „Wir fühlen uns sehr wohl in unserem Opel Adam. Aber unser Vorsprung beträgt gerade einmal hauchdünne 0,9 Sekunden. Morgen wird ein langer Tag mit einem spannenden Fight“, berichtet Knacker im abschließenden Service am Freitagabend.

 

Doch leider musste der Kampf am finalen Tag ohne Knacker ausgetragen werden. Dieser traf auf der ersten Wertungsprüfung am Samstagmorgen „Eggetal 1“ einen Zaun und verlor damit 11,5 Sekunden. Zu allem Überfluss versagte dann auch noch die Servolenkung an Knackers Opel Adam, wodurch er weitere Sekunden verlor. Dennoch konnte er auf der elften Wertungsprüfung „Pr. Ströhen 1“ eine Bestzeit für sich verbuchen. Das Ziel erreichten Nico Knacker und Beifahrer Enrico Flores-Trigo auf Platz sechs im ADAC Opel Rallye Cup und konnten somit dennoch wichtige Punkte für die Gesamtwertung sammeln. „Das Wochenende startete super für uns doch leider konnten wir es nicht so beenden, wie wir uns das vorgestellt hatten“, erzählt der 21-jährige Niedersachsen beim Zieleinlauf auf dem Marktplatz in Lübbecke. „Ein kleiner Fehler am Samstagmorgen hat uns die Führung gekostet. Wir konnten nach unserem Fehler trotzdem zeigen, dass wir immer noch die Zeiten der Spitze mitgehen können. Ich möchte mich bei meinem gesamten Team bedanken, die unser Auto wieder perfekt herrichten konnten. Bedanken möchte ich mich auch bei meinem Beifahrer Enrico, der einen super Job gemacht hat“, so Knacker abschließend.

 

Nach drei von acht Läufen liegen Knacker/ Flores-Trigo mit 54 Punkten weiterhin auf dem fünften Platz im ADAC Opel Rallye Cup. Damit ist das junge Duo sowohl in der Platzierung der ADAC Rallye Stemweder Berg, als auch in der Gesamtwertung das beste deutsche Team.

 

Der vierte Lauf des ADAC Opel Rallye Cup findet in sechs Wochen im Rahmen der ADAC Rallye Wartburg (27.-28.07.2018) rund um das thüringische Eisenach statt.

Knacker freut sich auf die ADAC Rallye Stemweder Berg

 

 

Am kommenden Wochenende (15.–16.06.2018) steht mit der ADAC Rallye Stemweder Berg der dritte Lauf zum ADAC Opel Rallye Cup an. Mit am Start natürlich auch Nico Knacker und Co-Pilot Enrico Flores-Trigo, die nach deren Podestplatz in Sachsen mit einem guten Gefühl ins ostwestfälische Lübbecke reisen.

 

Bereits ab Donnerstag werden rund um Lübbecke in Ostwestfalen die Motoren röhren. Denn dann startet die diesjährige ADAC Rallye Stemweder Berg mit dem sogenannten Shakedown, wo die Teilnehmer letzte Einstell- und Testfahrten vornehmen können. Der offizielle Startschuss fällt am Freitagabend um 17:01 Uhr. Im Anschluss stehen die ersten vier Wertungsprüfungen der Veranstaltung auf dem Zeitplan. Am Samstag werden weitere zehn Wertungsprüfungen gefahren. Darunter auch die mit 14km längste WP „Pr. Ströhen“. Nach 14 Prüfungen über rund 143 km werden die Teams am Samstagabend ab 19:38 Uhr im Ziel der Rallye auf dem Marktplatz in Lübbecke erwartet.

Mit gestärktem Rücken wird Nico Knacker zum dritten Lauf des ADAC Opel Rallye Cup reisen, für den die ADAC Rallye Stemweder Berg eine zweite Heimveranstaltung darstellt. Beim letzten Lauf in Zwickau vor gerade einmal drei Wochen belegten Nico Knacker und sein Beifahrer Enrico Flores-Trigo nach einem harten Kampf einen sensationellen dritten Platz. „Ich freue mich sehr auf die bevorstehende Rallye Stemweder Berg. Die Strecken rund um Lübbecke liegen mir sehr. Außerdem ist die Rallye nicht weit von meiner Heimat entfernt, weshalb wir bestimmt auch in diesem Jahr viele Freunde und Fans entlang den Strecken begrüßen dürfen“, berichtet der 21-jährige Niedersachse im Vorfeld der Rallye. Auch Knackers Beifahrer Flores-Trigo kann den Start der Rallye kaum erwarten. „Zum Glück ist die Pause zwischen der Rallye Sachsen und der Stemweder Berg nicht all zu lange. Wir waren in Sachsen sehr mit unserer Leistung zufrieden und möchten diese natürlich bei Nicos zweiter Heimrallye wiederholen“, so der Hesse.

Derzeit liegen Knacker/ Flores-Trigo nach zwei von acht Läufen mit 36 Punkten auf dem fünften Platz im ADAC Opel Rallye Cup. „Wir möchten in Stemwede so viele Punkte wie möglich sammeln und eine saubere Rallye fahren. Gegen einen weiteren Podestplatz hätte ich am Ende absolut nichts einzuwenden“, scherzt Knacker abschließend.

Knacker und Flores-Trigo feiern Podiumsplatz

Dieses Wochenende wurde im Rahmen der AvD-Sachen-Rallye rund um Zwickau der zweite Lauf des ADAC Opel Rallye Cup ausgetragen. Nico Knacker und Beifahrer Enrico Flores-Trigo feierten nach einem fehlerfreien Wochenende einen verdienten Platz auf dem Podium.

 

 

 

 

Nach einer 3-monatigen Pause startete der ADAC Opel Rallye Cup mit der AvD-Sachsen-Rallye in die zweite Runde. In diesem Jahr warteten auf das 90 Teams starke Teilnehmerfeld zwölf Wertungsprüfungen über rund 125 km. Den Anfang machte der 12 km lange Rundkurs „Stangengrün 1“ am Freitagabend. Im Anschluss folgte der bei zahlreichen Zuschauern beliebte Rundkurs „Glück-Auf-Brücke 1“ im Zentrum von Zwickau, der in der zweiten Schleife ein weiteres Mal gefahren wurde. Knacker und Co-Pilot Flores-Trigo starteten recht verhalten in die Rallye am Freitagabend, da sie kein all zu großes Risiko eingehen wollten. „Wir haben den ersten Tag ohne Fehler oder sonstige Zwischenfälle beendet und liegen nun auf dem vierten Platz im ADAC Opel Rallye Cup. Ich denke wir können mit unserer Leistung zufrieden sein. Morgen wird noch ein langer Tag“, berichtet Knacker nach den ersten vier Wertungsprüfungen im abschließenden Service am Freitagabend.

 

Der Samstag startete mit der 5,7 km langen WP „Crimmitschau 1“ auf der Knacker die drittschnellste Zeit fuhr. Bei WP 10 „Weissensand 2“ verpasste das deutsche Duo die Bestzeit um gerade einmal 0,9 Sekunden. Mit konstanten Zeiten kämpften sich Nico Knacker und Enrico Flores-Trigo auf den dritten Platz im ADAC Opel Rallye Cup, den sie sich auch bis zum Ziel der Rallye nicht mehr nehmen ließen und wurden damit das beste deutsche Team. „Ich bin unglaublich glücklich, dass wir hier in Zwickau unser erstes Podium für die Saison einfahren und somit wichtige Punkte im ADAC Opel Rallye Cup sammeln konnten“, strahlt Knacker im Ziel der Rallye. „Hinter uns liegt ein fehlerfreies Wochenende, welches sich mit dem Podest bezahlt gemacht hat. Ich möchte mich bei meinem ganzen Team und vor allem bei meinem Beifahrer Enrico bedanken. Wir haben gesehen welch hohes Niveau im ADAC Opel Rallye Cup herrscht. Immerhin liegen die Plätze drei bis sieben innerhalb von nur 15 Sekunden. Daher können wir stolz auf unser Ergebnis sein“, so Knacker abschließend. Nico Knacker und sein hessischer Beifahrer liegen damit nach zwei von acht Läufen nun mit 36 Punkten auf dem fünften Platz im ADAC Opel Rallye Cup.

 

 

Der nächste Lauf des ADAC Opel Rallye Cup wird im Rahmen der ADAC Rallye Stemweder Berg am 15. & 16.Juni 2018 rund um Lübbecke in Nordrhein-Westfalen ausgetragen. Da diese Rallye unweit von Knackers Heimat liegt, stellt diese sozusagen dessen zweite Heimveranstaltung dar.

 

 

Knacker rast zum Heimsieg

 

 

Am vergangenen Wochenende wurde die 31. ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ ausgetragen. Mit am Start auch der 21-jährige Nico Knacker mit Beifahrer Enrico Flores-Trigo. Das deutsche Duo feierte nach einem perfekten Wochenende einen beeindruckenden Heimsieg in der Division 8.

 

 

 

Die ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ war in diesem Jahr kein Bestandteil des ADAC Opel Rallye Cups. Dennoch ließ es sich der aus Siedenburg stammende Nico Knacker nicht nehmen bei seiner Heimrallye anzutreten. Bereits am Donnerstagabend nutzte Knacker den Shakedown, um noch einige Einstellungen an seinem Opel Adam zu testen und letzte Abstimmungen vorzunehmen. Ab Freitagabend wurde es dann ernst für Knacker und Beifahrer Flores-Trigo, da die ersten drei Wertungsprüfungen in Bahrenborstel und in Sulingen auf dem Zeitplan standen. Neben Knacker waren noch drei weitere Teams in deren Opel Adam gemeldet. Knacker zeigte von Beginn an sein Können und konnte alle drei Bestzeiten des ersten Tages für sich verbuchen. Nach dem ersten Tag mit rund 30 Kilometern lag Knacker mit 15,5 Sekunden Vorsprung auf Platz 1 in der Division 8.

 

Der zweite Tag begann genauso fulminant wie der Erste endete. Auf der siebten WP auf dem ehemaligen Munitionsdepot in Steyerberg brummte Knacker seinen Kontrahenten nochmals 25 Sekunden auf. Beim zweiten Durchgang auf dem IVG-Gelände fuhren Knacker/ Flores-Trigo sogar die 17. Zeit in der Gesamtwertung. Damit ließen sie so manch überlegeneres Fahrzeug weit hinter sich. Auch auf den folgenden Wertungsprüfungen am zweiten und letzten Tag der Rallye ließ Knacker nichts anbrennen. Insgesamt zehn der 13 Wertungsprüfungen konnte der 21-Jährige für sich entscheiden. Mit einem Vorsprung von einer guten Minute gewann Knacker die Division 8 und wurde im Gesamtklassement sogar 21.

 

„Alles in allem war es ein perfektes Wochenende für mich und Enrico. Von der Reifenwahl, über den Aufschrieb bis hin zur Zusammenarbeit zwischen uns beiden hat einfach alles gepasst“, berichtet Knacker strahlend im Ziel der Rallye. „Ich möchte mich ganz herzlich bei meinem Team, meiner Familie und natürlich bei meinen Freunden und Fans entlang der Strecke bedanken. Wir konnten die lange Pause zwischen der ADAC Saarland-Pfalz Rallye und der AvD-Sachsen-Rallye optimal nutzen. So kann es jetzt gerne in knapp drei Wochen weitergehen“, so Knacker abschließend.

 

Der nächste Lauf zum ADAC Opel Rallye Cup findet im Rahmen der AvD-Sachsen-Rallye vom 26.-27.Mai 2018 rund um Zwickau statt.

Heimspiel für Knacker

 

 

Vom 04.-05.05.2018 geht die ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ in ihre 31. Auflage. Auch wenn die diesjährige Veranstaltung nicht Teil des ADAC Opel Rallye Cup ist, wird Nico Knacker zusammen mit Beifahrer Enrico Flores-Trigo in deren Opel Adam am Start stehen.

 

 

ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ startet auch in diesem Jahr mit dem Shakedown am Donnerstagabend in Nechtelsen, wo die Teams noch einige Einstellungen an deren Rallyeboliden testen können. Offiziell startet die Veranstaltung dann am Freitagabend mit dem Showstart in Sulingen. Im Anschluss warten die ersten drei Wertungsprüfungen auf die Teilnehmer. Darunter auch der Zuschauerrundkurs in Sulingen. Am Samstagmorgen geht es mit den übrigen zehn Wertungsprüfungen weiter. WP5 und WP7 finden auf dem ehemaligen Munitionsdepot „Eickhofer Heide“ in Steyerberg statt. „Das IVG-Gelände ist mit rund 23 km die längste Wertungsprüfung der Rallye. Sie zählt mit seinen schnellen, aber auch engen und sehr verwinkelten Passagen zu meinen absoluten Höhepunkten der Rallye. Hier ist volle Konzentration gefragt“, berichtet der Siedenburger. Am Nachmittag geht es zu den Prüfungen nach Nienstedt, Sudwalde und Brake. Ab 17:39 Uhr werden die Teilnehmer im Ziel der Rallye erwartet.

 

Leider zählt die ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ nicht zum Kalender des ADAC Opel Rallye Cups. Doch seine Heimveranstaltung möchte sich der 21-jährige Nico Knacker nicht entgehen lassen und wird gemeinsam mit seinem hessischen Beifahrer Flores-Trigo dennoch am Start stehen. Den Teilnehmern des ADAC Opel Rallye Cups ist es möglich im Rahmen der ADAC Rallye Masters Wertung in der Division 8 anzutreten. „Wenn ein Rallyefahrer seine Heimrallye absolvieren kann, ist das natürlich etwas ganz Besonderes“, berichtet Knacker im Vorfeld der Veranstaltung. „Die WP 4 und 6 „Borstel“ am Samstagmorgen führt ja sozusagen, direkt vor unserer Haustür entlang. Hier werden sicherlich viele Freunde, Fans und natürlich meine Familie an den Strecken stehen und uns anfeuern. Es ist dennoch schade, dass dies kein Cup-Lauf ist, aber uns war es wichtig die lange Pause zwischen der ADAC Saarland-Pfalz Rallye und der AvD-Sachsen-Rallye zu nutzen“, so Knacker weiter. Neben Knacker/ Flores-Trigo werden noch drei weitere Teams des ADAC Opel Rallye Cups teilnehmen.

 

„Besonders freut es mich, dass Christian Riedemann, der mich seit vielen Jahren in meiner motorsportlichen Laufbahn im Rallyesport unterstützt, gemeinsam mit seinem Co-Piloten Michael Wenzel ebenfalls wieder eine Rallye bestreiten wird. Ich bin mir sicher das wird ein tolles und spannendes Wochenende“, so Nico Knacker anschließend.

Auftakt mit Höhen und Tiefen für Knacker

Vom 02.-03.03.2018 wurde im Rahmen der ADAC Saarland-Pfalz Rallye rund um Sankt Wendel die Auftaktveranstaltung des ADAC Opel Rallye Cups ausgetragen. Mit am Start der 20-jährige Nico Knacker, der gemeinsam mit seinem neuen Co-Piloten Enrico Flores-Trigo unter schwierigen Bedingungen den 9. Platz erreichte.

 

Die ADAC Saarland-Pfalz Rallye hält in jedem Jahr neue Überraschungen für die Teilnehmer parat. In diesem Jahr meinte es der Wettergott anscheinend besonders gut: Während am Freitagmorgen Schneeregen die Straßen in spiegelglatte Fahrbahnen verwandelte, begann es dann am Mittag heftig zu schneien. Die Folgen waren geschlossene Schneedecken auf fast allen Straßen. Die diesjährige ADAC Saarland-Pfalz Rallye schien also eine besonders anspruchsvolle Veranstaltung zu werden. Der offizielle Startschuss der Rallye fiel am Freitagnachmittag um 16:55 Uhr auf dem Schlossplatz in Sankt Wendel. Danach ging es auf die erste Außenprüfung. Für Nico Knacker war es die erste Rallye mit seinem neuen Beifahrer Enrico Flores-Trigo. Doch den Auftakt hatten sich die beiden sicherlich anders vorgestellt. Das junge Duo leistete sich auf der ersten Wertungsprüfung „Freisen Westrich 1“ einen kleinen Ausrutscher wodurch die Aufhängung ihres Opel Adams vorne links beschädigt wurde. So schleppten sich Knacker/ Flores-Trigo noch durch die zweite WP und in den anschließenden Service. Dort leistete das Team rund um Knacker ganze Arbeit. Mit vollem Einsatz konnte das Fahrzeug für den anstehenden Stadtrundkurs „St. Wendel 1“ wieder repariert werden. Die letzten beiden Wertungsprüfungen mussten aufgrund der katastrophalen Wetterbedingungen abgebrochen werden. So beendeten Knacker und sein Co-Pilot den ersten Tag auf dem 11. Platz im ADAC Opel Rallye Cup.

Mit anhaltend schwierigen Bedingungen startete der zweite Tag der ADAC Saarland-Pfalz Rallye am Samstagmorgen mit der Prüfung „Bosenberg 1“. Knacker schien gut mit den Verhältnissen zurecht zu kommen und fuhr die zweitschnellste Zeit im ADAC Opel Rallye Cup. Man beachte, dass ihm diese Zeit sogar die Viertschnellste in der Gesamtwertung einbrachte und er damit so manche allradangetriebenen Fahrzeuge im saarländischen Schnee stehenließ. Auf der 10 km langen Wertungsprüfung „Haupersweiler Hoof 1“ fuhr Knacker dann seine erste Bestzeit der neuen Saison und unterstrich damit sein Können auch bei schwierigen Bedingungen. Nico Knacker und Co-Pilot Enrico Flores-Trigo beendeten die ADAC Saarland-Pfalz Rallye auf dem 9. Platz im ADAC Opel Rallye Cup.

„Wir hatten selten mit solch schwierigen Bedingungen bei der Saarland-Pfalz Rallye zu kämpfen. Ich möchte mich vor allem vielmals bei meinem gesamten Team bedanken, die unseren Adam nach unserem Ausrutscher gleich zu Beginn der Rallye wieder reparieren und wir somit die Rallye ohne weitere Probleme beenden konnten“, berichtet Knacker im Ziel auf dem Schlossplatz in Sankt Wendel. „Natürlich hätten wir uns ein besseres Ergebnis erhofft, aber wir haben letztendlich das Beste aus unserem verkorksten Start gemacht und konnten sogar noch eine erste Bestzeit für uns verbuchen. Außerdem geht ein großes Dankeschön an Enrico. Nach einem ersten gemeinsamen Testtag war dies unsere erste Rallye und Enrico hat über das gesamte Wochenende einen perfekten Job gemacht. Ich freue mich auf die weiteren Veranstaltungen mit ihm,“ so Kacker weiter.

Der Hesse Enrico Flores-Trigo berichtete weiterhin im Ziel: „Das war wirklich kein einfacher Auftakt für uns. Die Strecken waren größtenteils extrem glatt und es war nicht einfach den Opel Adam auf der Fahrbahn zu halten. Würde man die erste Wertungsprüfung mal außen vorlassen, hätten wir an diesem Wochenende sicherlich eine Platzierung unter den Top-3 im ADAC Opel Rallye Cup einfahren können.“

Knacker greift erneut im ADAC Opel Rallye Cup an

Die Rallyesaison 2018 steht in den Startlöchern und beginnt am kommenden Wochenende im Rahmen der ADAC Saarland-Pfalz Rallye (02.-03.03.2018) rund um St. Wendel. Rallye-Youngster Nico Knacker wird dort in seine zweite volle Saison des ADAC Opel Rallye Cups starten. Ziel ist es seine lobenswerte Leistung aus dem Vorjahr weiter zu verbessern.

 

Der ADAC Opel Rallye Cup wird auch im Jahr 2018 fortgesetzt und im Rahmen von insgesamt acht Rallyes in ganz Deutschland ausgetragen, wobei die ADAC Rallye Deutschland als Doppellauf gewertet wird. Den Anfang macht die ADAC Rallye Saarland-Pfalz (02.-03.03.2018), bevor es in der ersten Saisonhälfte weiter nach Sachsen, Stemwede und zur Wartburg geht. „Ich freue mich riesig, dass die Rallyesaison 2018 nun endlich startet und ich wieder in unserem Opel Adam Platz nehmen darf“, berichtet Knacker im Vorfeld der ADAC Saarland-Pfalz Rallye. „Ich möchte mich vorab schon bei allen Sponsoren, Helfern und Unterstützern bedanken, ohne die diese Saison niemals möglich wäre. Unsere Ziele sind ganz klar gesteckt: Wir möchten unsere Leistung aus dem Vorjahr weiter steigern und konstantere Leistung bringen, um uns am Ende der Saison auf dem Podest zu platzieren.“

Mit „wir“ meint Knacker sich und seinen neuen Beifahrer. Knacker wird künftig auf die Ansagen von Enrico-Flores Trigo hören. Der Hesse konnte bereits in den vergangenen Jahren Erfahrungen im ADAC Opel Rallye Cup sammeln und freut sich auf die Zusammenarbeit mit seinem neuen Piloten Nico. Mit insgesamt 20 Teams aus zehn Nationen wartet auf das junge Duo ein starkes Teilnehmerfeld.

Die ADAC Saarland-Pfalz Rallye hat auch in diesem Jahr ihren Dreh- und Angelpunkt rund um das saarländische St. Wendel. Start der Rallye ist am Freitagabend um 16:55 Uhr auf dem Schlossplatz in St. Wendel. Anschließend stehen die ersten fünf Wertungsprüfungen der neuen Saison auf dem Zeitplan. Der Samstag startet um 10:08 Uhr mit der Sprintprüfung Bosenberg I. Im Anschluss folgt die mit 26,3 km längste Wertungsprüfung „Windpark I“, die am Mittag ein zweites Mal gefahren wird. Nach der abschließenden sogenannten „Powerstage“, auf der die Teams Bonuspunkte für die Gesamtwertung sammeln können, werden die Teilnehmer nach rund 134 km auf Zeit im Ziel der Rallye erwartet. „Ich habe die ADAC Saarland-Pfalz Rallye bereits im letzten Jahr mit unserem Opel Adam bestritten und konnte demnach schon einige Erfahrungen dort sammeln. Ich denke, dass es keine einfache Rallye wird, wenn man sich die Wettervorhersagen betrachtet. Am Freitagabend ist sogar Schneefall möglich, bevor die Temperaturen am Samstag wieder steigen sollen“, erklärt Nico Knacker. „Ich kann den Start der Rallye jedoch kaum erwarten. Wir haben über den Winter hart gearbeitet und mein Team hat ganze Arbeit geleistet, denn unser Adam wurde komplett zerlegt und wir haben eine große Revision durchgeführt. Außerdem freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit mit meinem neuen Co-Piloten Enrico. Wir konnten vor knapp zwei Wochen einen ersten gemeinsamen Testtag einlegen. Dieser war vor allem für mich wichtig, um das Gefühl für das Auto nach der 4-monatigen Pause zurückzugewinnen“, so der der 20-jährige Niedersachse weiter.

Knacker zieht positives Resümee aus Debütsaison

Im Rahmen der ADAC 3-Städte-Rallye fand vom 20. – 21. Oktober rund um das ostbayrische Karpfham das Saisonfinale des ADAC Opel Rallye Cup statt. Für Rallye Youngster Nico Knacker und Co-Pilotin Ella

Kremer war die Veranstaltung zwar aufgrund eines Unfalls vorzeitig beendet, dennoch können die beiden

ein positives Resümee aus deren Debütsaison im ADAC Opel Rallye Cup ziehen.

 

Die diesjährige ADAC 3-Städte-Rallye startete am Freitagnachmittag um 15:45 Uhr in Karpfham. Danach ging es ins benachbarte Österreich, wo die ersten vier Wertungsprüfungen der Veranstaltung anstanden. Die ersten beiden Wertungsprüfungen „St. Roman I“ und „Esternberg I“ verliefen gut für Knacker und Kremer, doch auf der anschließenden WP 3 „St. Roman II“ versagte die Servolenkung an deren Opel ADAM und das Duo musste rund 30 Sekunden einbüßen. Am Ende das ersten Tages lagen Knacker/ Kremer mit 55 Sekunden Rückstand auf dem 6. Platz im ADAC Opel Rallye Cup.

 

Das Problem konnte jedoch im abendlichen Service behoben werden und so starteten Nico Knacker und Ella Kremer erfolgreich in den zweiten und somit letzten Tag in dieser Saison. Auf der knapp 24 Kilometer langen WP 7 „“St. Salvador“ wartete allerdings ein herber Rückschlag: Das junge Duo verunfallte mit ihrem Opel ADAM und somit war die Rallye für die beiden vorzeitig beendet. Beide blieben glücklicherweise unverletzt. Als bestes deutsches Team landeten Knacker/ Kremer im stark besetzen ADAC Opel Rallye Cup mit 129 Punkten auf dem fünften Gesamtplatz.

 

„Natürlich hätte ich mir für mich und mein Team einen besseren Ausgang des Saisonfinales gewünscht, aber das ist nun einmal Motorsport,“ berichtet Knacker nach seinem vorzeitigen Aus. „Ich möchte mich bei meinen ganzen Sponsoren und dem ADAC Weser-Ems für die Unterstützung in diesem Jahr bedanken.Mein größter Dank gilt jedoch meinem Team, meiner Familie und meinen Freunden, die auch in solch schwierigen Zeiten jederzeit voll und ganz hinter mir stehen und ohne die diese Saison niemals möglich gewesen wäre. Vielen Dank auch an meine Beifahrerin Ella Kremer. Das war unsere erste gemeinsame Saison und wir haben sehr viel lernen können. Wir konnten über die ganze Saison immer wieder mit Bestzeiten punkten und so zeigen, dass wir das Tempo der Spitze mitgehen können. Gleichzeitig wissen wir aber auch, was wir noch verbessern können und woran wir noch arbeiten müssen“, so Knacker weiter. Über seine Zukunft sagt Knacker folgendes: „Unsere Planungen für 2018 laufen natürlich bereits, aber es steht noch nichts Konkretes fest. In welcher Meisterschaft wir antreten werden, wird sich in den kommenden Wochen entscheiden.“

Saisonfinale in Ostbayern

Am kommenden Wochenende wird sich Rallye-Youngster Nico Knacker auf seine wohl weiteste Anreise in dieser Saison begeben, denn das Saisonfinale des ADAC Opel Rallye Cup wird im Rahmen der ADAC 3- Städte-Rallye (19. - 21.10.2017) rund um das ostbayrische Karpfham ausgetragen. Dort geht es für den

20-jährigen Niedersachsen und seine Co-Pilotin jedoch nicht nur um die Platzierung im ADAC Opel Rallye Cup, sondern auch um deren motorsportliche Zukunft.

 

 

Die ADAC 3-Städte-Rallye präsentiert sich in diesem Jahr mit einem neuen Profil: Zahlreiche Strecken

wurden geändert bzw. komplett neu konzipiert und am Freitag macht die Rallye sogar einen Abstecher ins benachbarte Österreich. Insgesamt wird die Rallye zehn Wertungsprüfungen über rund 129 WP-Kilometer betragen. Die Sieger der Rallye werden am Samstagnachmittag ab 16:43 Uhr auf dem Marktplatz in Karpfham erwartet. Vor dem Saisonfinale liegt das junge deutsche Duo Knacker/ Kremer mit 129 Punkten auf dem vierten Gesamtplatz im ADAC Opel Rallye Cup und hat somit noch die Möglichkeit aus eigener Kraft den dritten Platz zu erkämpfen. Nach einigen Bestzeiten bei der letzten Veranstaltung im Rahmen der ADAC Rallye Niedersachsen reist nicht nur Fahrer Knacker hochmotoviert zum Showdown nach Ostbayern. Beifahrerin Ella Kremer startete vor zwei Wochen als Gaststarter beim Rallye Weltmeisterschaftslauf in Spanien und kann nun noch internationale Erfahrungen für diese Rallye einbringen.

Doch am kommenden Wochenende wartet noch ein weiteres Highlight auf Nico Knacker: Gemeinsam mit fünf anderen Piloten aus dem ADAC Opel Rallye Cup wurde er zu einer Sichtung des ADAC und Opel für das Einsatzprogramm im Werks-Opel Adam R2 eingeladen. In insgesamt vier Kategorien – Fahrtechnik, Fahrzeugtechnik, Leistungsdiagnostik und Persönlichkeit – werden die Nachwuchspiloten auf Herz und Nieren geprüft. Dem Sieger winkt in der kommenden Saison der Einsatz in einem Opel Adam R2 in der Junior Europameisterschaft. Dieser wird traditionell im Rahmen der Siegerehrung am Samstagabend bekanntgegeben.

„Die Sichtung des ADAC und Opel für die kommende Saison ist noch nicht komplett abgeschlossen. Auch im direkten Vorfeld der Rallye warten noch einige Aufgaben auf mich und meine anderen Mitstreiter“,

berichtet der aus Siedenburg stammende Nico Knacker. „Ab Freitag steht dann für mich die ADAC 3-

Städte-Rallye ganz klar im Fokus. Ich freue mich sehr auf die neuen Strecken und Ella und ich wollen hier zeigen, was wir in dieser Saison gelernt haben. Wir werden unser Bestmöglichstes geben“, so Knacker weiter.

Knacker kämpft ums Podium

An diesem Wochenende fand im Rahmen der ADAC Rallye Niedersachsen (08.-09. September 2017) der siebte Lauf des ADAC Opel Rallye Cup statt. Der deutsche Rallye Youngster Nico Knacker und Co-Pilotin Ella Kremer landeten bei dieser Veranstaltung nach einem heißen Kampf um das Podium auf dem fünften Platz im ADAC Opel Rallye Cup und sammelten somit wichtige Zähler für die Meisterschaft.

 

Auch in diesem Jahr wurde die ADAC Rallye Niedersachsen rund um Osterode am Harz ausgetragen. Der offizielle Startschuss für die 14 Wertungsprüfungen und 129 Kilometer umfassende Veranstaltung fiel am Freitagabend vor dem Rathaus in Osterode. Noch am selben Abend standen dann die ersten beiden Wertungsprüfungen auf dem Zeitplan. Regenfälle sorgten jedoch dafür, dass die Strecken teilweise sehr matschig und rutschig waren und so lagen Knacker/ Kremer am Ende des ersten Tages auf dem siebten Platz im ADAC Opel Rallye Cup. „Wir sind sehr vorsichtig in diese Rallye gestartet. Vielleicht waren wir an manchen Stellen sogar zu vorsichtig, aber die Rallye wird morgen entschieden,“ gibt sich der 20-jährige Siedenburger optimistisch.

 

Der Samstag startete dann mit einer deutlich stärkeren Leistung von Knacker. Mit zwei Bestzeiten in Folge auf WP 4 „Pöhlde/ Scharzfeld 1“ und WP 5 „Hattorf am Harz 1“ arbeitete er sich wieder aufs Podium. Ein Plattfuß und ein Stempelfehler und eine damit verbundene Zeitstrafe kosteten das Duo Knacker/ Kremer jedoch etwas Zeit, wodurch sie erneut auf den fünften Platz zurückfielen. Davon ließen sich die beiden hingegen nicht beeindrucken und konterten mit konstant schnellen Zeiten unter den Top-3. Auf der vorletzten WP „Röderberg“ konnte Knacker sogar eine dritte Bestzeit für sich verbuchen. Am Ende landeten Knacker und Co-Pilotin Ella Kremer nach einem spannenden Kampf um das Podium auf dem fünften Platz im ADAC Opel Rallye Cup und sammelten insgesamt 21 Punkte für die Meisterschaft. Nun liegen Knacker/ Kremer mit 130 Zählern punktgleich mit Tim Novak auf Platz 4 in der Gesamtwertung. „Im Vergleich zur letzten Veranstaltung haben wir wieder einen enormen Schritt nach vorne gemacht. Der Plattfuß und die Zeitstrafe ärgern uns natürlich sehr, aber es war auch keine einfache Rallye, da die Strecken teilweise extrem rutschig und schwierig zu fahren waren. Ich denke, dass wir im Großen und Ganzen mit unserer Leistung zufrieden sein können“, berichtet Knacker im Ziel der ADAC Rallye Niedersachsen.

 

Beim letzten Lauf des ADAC Opel Rallye Cup im Rahmen der ADAC 3-Städte-Rallye (20.-21- Oktober

2017) wird es dann für Nico Knacker und Ella Kremer noch einmal spannend. Rein rechnerisch hat das

junge deutsche Duo noch die Chance auf den dritten Platz in der Gesamtwertung. „Es sind jetzt gut fünf Wochen bis zum großen Finale der Saison. Wir werden diese Pause nutzen, um uns bestmöglich auf diese Rallye vorzubereiten. Im vergangenen Jahr bin ich hier erstmalig in der Cup-Wertung des ADAC Opel Rallye Cup angetreten und ich möchte allen zeigen, was ich in diesem Jahr gelernt habe“, so Knacker weiter.

Abenteuer WM-Lauf geht zu Ende

Am vergangenen Wochenende (17. – 20. August 2017) wurde im Rahmen der ADAC Rallye Deutschland der fünfte und sechste Lauf des ADAC Opel Rallye Cup ausgetragen. Mit am Start natürlich auch der bestplatzierte Deutsche im ADAC Opel Rallye Cup Nico Knacker mit Beifahrerin Ella Kremer. Das junge deutsche Duo gab bei dieser Veranstaltung ihr Debüt bei einem Weltmeisterschaftslauf.

 

Nachdem die ADAC Rallye Deutschland nun neun Jahre in und rund um Trier ausgetragen wurde, zog es die Veranstaltung in diesem Jahr zurück ins Saarland. Dreh- und Angelpunkt der diesjährigen Rallye war der Bostalsee nahe Nohfelden. Insgesamt 220.000 Zuschauer kamen in diesem Jahr, um sich spannenden Motorsport hautnah anzuschauen. Die rund 309 Kilometer umfassende ADAC Rallye Deutschland wurde für den ADAC Opel Rallye Cup in zwei Läufe aufgeteilt. Der Startschuss des ersten Laufs fiel am Donnerstagabend mit einem Zuschauerrundkurs in der Innenstadt von Saarbrücken. Am Freitag standen weitere sieben Wertungsprüfungen in den Weinbergen in Rheinland-Pfalz auf dem Zeitplan. Eine verbogene Hinterachse und starke Regenfälle am Freitagnachmittag verhinderten eine Top-Platzierung von Knacker und Kremer. Am Ende der ersten Tageswertung, die als ein kompletter Lauf gewertet wurde, landeten sie auf dem achten Platz im ADAC Opel Rallye Cup und konnten somit noch wertvolle 13 Punkte für die Gesamtwertung sammeln.

 

Der zweite Lauf startete am Samstag mit der berühmten Panzerplatte auf dem Truppenübungsplatz in Baumholder. Zuerst wurde die kurze Version „Arena Panzerplatte“ mit 2,8 km gefahren. Danach stand gleich die Monsterprüfung „Panzerplatte“ mit rund 42 km an. „Das war wirklich eine sehr anspruchsvolle WP. Am Morgen waren gerade in den Wäldern noch viele feuchte Stellen vorzufinden, die immer wieder für extrem rutschige Passagen sorgten“, erklärt der 20-jährige Knacker im Ziel der Wertungsprüfung. Am Ende des ersten Tages lagen Knacker/ Kremer auf dem vierten Platz im ADAC Opel Rallye Cup. Am Sonntag kam Knacker dann immer besser in Fahrt und lieferte sich mit seinen Konkurrenten einen heißen Kampf um die Bestzeiten im ADAC Opel Rallye Cup. Knacker kämpfte sich mit Zeiten unter den Top-3 bis auf den dritten Platz vor. Bremsprobleme auf der letzten Wertungsprüfung „St. Wendeler Land 2“ und ein kleiner Ausritt in eine Wiese kosteten Knacker jedoch viel Zeit und verhinderten somit eine Platzierung auf dem Podest.

 

„Das war ein Wochenende mit Höhen und Tiefen für uns“, berichtet Nico Knacker im Ziel der ADAC Rallye Deutschland. „Wir haben über das ganze Wochenende mehrere kleine Fehler gemacht, die sich am Ende natürlich summierten. Aber man muss auch bedenken, dass dies unser erster Weltmeisterschaftslauf war.Wir werden für die kommenden Veranstaltungen aus unseren Fehlern lernen und nochmal alles genau analysieren. Ein großes Dankeschön geht an mein komplettes Team, die unseren Adam immer perfekt für uns herrichten konnten“, so Knacker weiter. Nach sechs von acht Läufen liegen Knacker/ Kremer mit 109 Punkten auf dem fünften Platz in der Gesamtwertung. „Das Ziel für unsere Debütsaison im ADAC Opel Rallye Cup war eine Platzierung unter den besten fünf. Wir sind immer noch auf Kurs unserer Zielsetzung und immer noch das beste deutsche Team im stark besetzten Starterfeld. Für die letzten beiden Läufe visieren Ella und ich auf jeden Fall das Podium an“, gibt sich Knacker selbstbewusst.

 

In knapp drei Wochen (08. – 09. September 2017) wird der siebte Lauf des ADAC Opel Rallye Cup im

Rahmen der ADAC Rallye Niedersachsen rund um Osterode am Harz ausgetragen.

Knacker gibt Debüt bei WM-Lauf

Es sind nur noch wenige Tage bis zur 15. Auflage der ADAC Rallye Deutschland, die vom 17. – 20. August

2017 im Saarland und den umliegenden Regionen stattfindet. Auch in diesem Jahr wird die ADAC Rallye

Deutschland als Doppellauf im ADAC Opel Rallye Cup gewertet. Erstmalig wird das deutsche Rallyetalent

Nico Knacker mit Co-Pilotin Ella Kremer bei diesem Großspektakel am Start stehen.

 

Die ADAC Rallye Deutschland präsentiert sich in diesem Jahr mit einem neuen Gesicht: Nachdem die letzten Jahre Deutschlands älteste Stadt Trier Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung war, kehrt man in diesem Jahr zu alten Traditionen zurück. Nach einigen Jahren Pause verlagert sich der Mittelpunkt der Veranstaltung von Rheinland-Pfalz wieder mehr ins Saarland mit Servicepark am Bostalsee. Der offizielle Startschuss fällt am Donnerstagabend in der Innenstadt von Saarbrücken, wo die Teilnehmer direkt von der Fahrervorstellung in die erste Wertungsprüfung starten. Auf dem Zeitplan des deutschen WM-Laufs stehen insgesamt 21 Wertungsprüfungen über eine Länge von 340 Kilometern.

 

Für den ADAC Opel Rallye Cup bedeutet dies eine Aufteilung in einen ersten und einen zweiten Lauf. Der komplette Freitag, sowie der Zuschauerrundkurs in Saarbrücken werden als der eine, und die restlichen 13 WPs vom Samstag und Sonntag als der zweite Lauf gewertet. Nach vier Cup-Läufen liegen Knacker/ Kremer mit 76 Punkten als bestes deutsches Team auf dem vierten Platz in der Gesamtwertung.

 

Es wird das erste Mal sein, dass Knacker gemeinsam mit seiner Beifahrerin Ella Kremer am Start eines Weltmeisterschaftslaufs stehen wird und zeigt sich im Vorfeld sichtlich beeindruckt: "Ich freue mich sehr am Start der ADAC Rallye Deutschland stehen zu können. Damit geht schon ein kleiner Traum für mich in Erfüllung", erzählt der 20-jährige Niedersachse. "Der deutsche WM-Lauf bietet eine einmalige Mischung aus engen Weinberg-Passagen, dann wieder schnellen, weiten Passagen und natürlich der berühmten WP "Panzerplatte" auf dem Truppenübungsplatz in Baumholder. Wir haben eine intensive Vorbereitungsphase

hinter uns und ich kann es nun kaum erwarten am Donnerstagabend über die Startrampe zu rollen", so Knacker weiter.

Auch Co-Pilotin Ella Kremer freut sich auf die Teilnahme bei der Rallye Deutschland: "Das wird ein hartes, aber auch spannendes Wochenende für uns, bei dem wir noch einiges lernen können. Allerdings haben wir die kleine Sommerpause seit der Rallye Stemweder Berg sinnvoll genutzt und fühlen uns gutvorbereitet."

 

Auf eine Extraportion an seelischer und moralischer Unterstützung kann die 18-Jährige von

niemand geringerem als ihrem Vater Armin Kremer zählen. Dieser wird erstmalig mit einem Ford Fiesta WRC eine Rallye bestreiten.

Der deutsche Sportsender SPORT1 wird von allen vier Tagen berichten und die WP1 und WP12 sogar live im TV zeigen.

Knacker verpasst Podium um 0,6 Sekunden

Knacker verpasst Podium um 0,6 Sekunden

Beim vierten Lauf des ADAC Opel Rallye Cup im Rahmen der ADAC Rallye Stemweder Berg (23. – 24. Juni 2017) ging es gänzlich knapp zu. Nach rund 135 Kilometern auf Zeit verpasste das junge deutsche Team Nico Knacker und Beifahrerin Ella Kremer das Podium um gerade einmal 0,6 Sekunden.

 

 

Die ADAC Rallye Stemweder Berg startete am Freitagnachmittag um 17:00 Uhr im nordrhein-westfälischen Lübbecke. Mit am Start natürlich auch Nico Knacker und Co-Pilotin Ella Kremer, die mit dem Ziel angereist sind, ihren Erfolg der letzten Veranstaltung im ADAC Opel Rallye Cup zu wiederholen. Und es lief von Beginn an gut für die beiden in deren Opel Adam. Der erste Tag mit fünf Wertungsprüfungen verlief ohne

Probleme für die beiden. Zwar beendeten Knacker/ Kremer Tag eins „nur“ auf dem fünften Platz im ADAC Opel Rallye Cup, doch zum Podest trennten sie gerade einmal zwei Sekunden. Es war also noch alles möglich.

 

Nachts scheint Nico Knacker extrem gut geschlafen zu haben, denn er startete in den zweiten Tag prompt mit einer Bestzeit auf der 9,17 Kilometer langen WP 6 „Lutternsche Egge 1“. Auch auf den beiden folgenden Wertungsprüfungen unterstrich er mit zwei zweitschnellsten Zeiten sein Können und kämpfte sich von Platz fünf auf Platz drei. Auf WP 9 bahnte sich jedoch ein kleines Drama an. Knacker traf mit der Front seines Opel Adams einen Weidenzaun, der keinen unerheblichen Schaden am Fahrzeug anrichtete und ihn insgesamt 12 Sekunden kostete. Dem Team rund um Knacker gelang es allerdings im nächsten Service das Fahrzeug wieder vollständig herzurichten, sodass Knacker/ Kremer ihre Fahrt fortsetzen konnten. Auf den letzten vier Wertungsprüfungen gab das junge deutsche Team noch einmal alles, um den dritten Platz zurückzuerobern. Am Ende fehlten ihnen leider dünne 0,6 Sekunden.

 

„Die diesjährige Ausgabe der ADAC Rallye Stemweder Berg wird mir wohl als eine der knappsten Entscheidungen in meiner bisherigen Motorsportkarriere im Gedächtnis bleiben. Doch das ist nun mal Motorsport. Hier kommt es auf jede Zehntel an. Wir können dennoch mit unserer Leistung zufrieden sein, das Ziel erneut als bestes deutsches Team erreicht zu haben. An dieser Stelle möchte ich mich außerdem noch einmal bei meinem ganzen Team bedanken, die wieder perfekte Arbeit geleistet haben und unseren Adam wieder reparieren konnten“, berichtet Knacker im Ziel in Lübbecke. „Nun steht uns eine knapp zweimonatige Pause bevor. Und dann geht es zum Doppellauf im Rahmen der ADAC Rallye Deutschland. Dort begebe ich mich auf komplettes Neuland, denn dort bin ich noch nie gefahren. Deshalb freue ich mich umso mehr beim deutschen WM-Lauf mit dabei zu sein und werde alles geben, um mich bestmöglich auf diese Veranstaltung vorzubereiten“, so der 20-Jährige weiter.

 

Knacker/ Kremer liegen nun mit 76 Punkten auf dem 4. Gesamtplatz im ADAC Opel Rallye Cup. Der

nächste Cup-Lauf findet dann im Rahmen der ADAC Rallye Deutschland vom 18. - 20. August statt.

Knacker startet bei ADAC Rallye Stemweder Berg

Am kommenden Wochenende (23.- 24.06.2017) wird rund um das nordrhein-westfälische Lübbecke die

47. ADAC Rallye Stemweder Berg ausgetragen. Auch Nico Knacker wird dort mit Beifahrerin Ella Kremer

in deren Opel Adam am Start stehen. Das junge Duo möchte seinen dritten Platz der vergangenen Rallye

wiederholen.

 

 

15 Wertungsprüfungen über rund 135 Kilometer schnellen Asphalt - das ist das Kurzprofil der diesjährigen Ausgabe der ADAC Rallye Stemweder Berg. Auch in diesem Jahr wird Lübbecke im Wiehengebirge mit seiner "Rallye-Meile" als Serviceplatz Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung sein. Offiziell startet die Rallye am Freitagnachmittag um 17:00 Uhr, bevor die 82 Teilnehmer die ersten fünf Wertungsprüfungen der Rallye absolvieren werden. Die erste Schleife des Samstagmorgens startet mit drei WP´s, die nach einem Service ein zweites Mal gefahren werden. Nach weiteren vier Wertungsprüfungen rund um Bad Oeynhausen, Lübbecke und Pr. Oldendorf werden die Sieger ab 19:00 Uhr im Ziel erwartet.

 

Nach einer 4-wöchigen Pause startet damit auch der ADAC Opel Rallye Cup in die nächste Runde. Nach drei von insgesamt acht Läufen liegt der 20-jährige Nico Knacker mit 54 Punkten auf dem 4. Gesamtplatz im ADAC Opel Rallye Cup. Nachdem aufgrund von katastrophalen Wetterverhältnissen mit teilweise sintflutartigen Regenfällen im letzten Jahr viele Wertungsprüfungen im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen sind, freut sich Knacker umso mehr auf die schnellen Strecken rund um Lübbecke. "Nach der kurzen Pause freue ich mich riesig endlich wieder im Auto zu sitzen. Die Rallye findet zwar schon in Nordrhein-Westfalen statt, bis zu meiner Heimat sind es jedoch gerade einmal 60 Kilometer. Ich hoffe also viele bekannte Gesichter entlang den Strecken zu entdecken, die mich hoffentlich tatkräftig anfeuern werden“, gab der Siedenburger im Vorfeld der Veranstaltung an. „Im letzten Jahr war Stemwede aufgrund der Wetterverhältnisse wirklich eine extrem schwierige Rallye. Aber so wie es im Moment aussieht, wird uns das Wetter in diesem Jahr keinen Strich durch die Rechnung machen. Unser Ziel wird auf jeden Fall sein, uns weiter zu verbessern und konstantere Zeiten unter den Top-Platzierungen zu fahren“, so Knacker weiter.

Knacker fährt in Sachsen aufs Treppchen

Bei der AvD-Rallye-Sachsen konnte der 20-jährige Nico Knacker gemeinsam mit seiner Beifahrerin Ella Kremer seinen ersten Podestplatz im ADAC Opel Rallye Cup in dieser Saison feiern. Beim dritten von

insgesamt acht Läufen landete das junge Duo als bestes deutsches Team auf den dritten Platz.

 

Bei sommerlich heißen Temperaturen um die 25° Grad fiel am Freitagabend in der Zwickauer Altstadt der Startschuss der diesjährigen AvD-Rallye-Sachsen. Besser hätte die Rallye für den Siedenburger Nico Knacker nicht beginnen können: Bereits auf der ersten Wertungsprüfung (WP), dem 6,3 Kilometer langen Zuschauerrundkurs „Glück-Auf-Brücke 1“ setzte er ein erstes Ausrufezeichen in Form einer Bestzeit. Auch auf der vierten und somit letzten WP des Freitagabends ließ er alle Konkurrenten hinter sich und konnte eine weitere Bestzeit für sich verbuchen. Am Ende des Tages lagen Knacker/ Kremer mit einem dünnen

Rückstand von 9,8 Sekunden auf dem zweiten Gesamtplatz im ADAC Opel Rallye Cup.

Auch am zweiten Tag glänzte Knacker mit einigen Zeiten unter den Top-3. Auf der 22,8 Kilometer langen WP „Kirchberg 1“ musste Knacker jedoch seinen zweiten Platz an den Iren Calvin Beattie abgeben. Davon ließ sich Nico Knacker allerdings nicht beindrucken und konterte auf der anschließenden zehnten WP sofort mit einer weiteren Bestzeit. Am Ende reichte es dennoch nicht aus, um sich den zweiten Platz zurückzuerobern. Nach zwölf Wertungsprüfungen und 125 gefahrenen Kilometern kamen Nico Knacker und Co-Pilotin Ella Kremer schließlich als bestes deutsches Team auf dem dritten Platz im ADAC Opel

Rallye Cup ins Ziel. Damit sammelt Knacker wichtige Punkte für die Gesamtwertung und verbessert sich mit 54 Punkten nun von dem sechsten auf den vierten Platz. Obwohl sich Nico Knacker und Ella Kremer noch in ihrer Debütsaison im ADAC Opel Rallye Cup befinden, können sie sich als bestes deutsches Team inmitten der starken ausländischen Konkurrenz behaupten und sich an der Spitze von Deutschlands härtester Rallyeschule etablieren.

„Das war wirklich eine harte Rallye für uns. Nicht nur aufgrund der teilweise sehr anspruchsvollen Strecken, sondern vor allem aufgrund der sommerlich heißen Temperaturen. Aber wir haben uns keine Fehler geleistet, das ganze Wochenende sehr konzentriert gearbeitet und sind nun sehr glücklich unseren ersten

Podestplatz feiern zu können“, strahlt Knacker im Ziel auf dem Zwickauer Kornmarkt. „Wir haben uns für die AvD-Rallye-Sachsen zum Ziel gesetzt aufs Treppchen zu fahren und dieses Ziel haben wir erreicht. Außerdem konnten wir uns auch in der Gesamtwertung weiter verbessern, das freut mich natürlich umso mehr. Vielen Dank an mein gesamtes Team und vor allem an Ella, die über das gesamte Wochenende einen perfekten Job gemacht haben“, so Knacker weiter.

 

Der nächste Lauf des ADAC Opel Rallye Cup findet im Rahmen der ADAC Rallye Stemweder Berg vom

23. - 24. Juni statt.

Knacker: „Werden in Sachsen alles geben“

 

Im Rahmen der AvD-Rallye-Sachsen wird am kommenden Wochenende der dritte von insgesamt acht

Läufen des ADAC Opel Rallye Cup ausgetragen. Hier möchte Rallye Youngster Nico Knacker mit

Beifahrerin Ella Kremer einen weiteren Schritt nach vorne machen und wichtige Punkte für die

Meisterschaft mit nach Hause nehmen.

 

Vom 26.-27. Mai wird die Zwickauer Altstadt wieder zu einem bunten Meer aus Zelten, denn dann röhren

rund um Zwickau wieder die Motoren. Bereits am Donnerstag haben die Teams während des Shakedowns

die Gelegenheiten letzte Einstellungen zu testen oder gegebenenfalls zu verbessern, bevor die Rallye am Freitagabend offiziell startet. Insgesamt erwarten die 96 Starter am ersten Rallyetag vier Wertungsprüfungen. Mit dem Rundkurs „Glück-auf-Brücke“ inmitten von Zwickau, der zwei Mal gefahren wird, steht gleich das erste Highlight für die Zuschauer auf dem Programm. Am Samstag folgen dann weitere acht Wertungsprüfungen, bevor die Sieger nach rund 125 WP-Kilometern im Ziel auf dem

Kornmarkt in Zwickau erwartet werden.

Während der Niedersachse Nico Knacker bei der AvD-Rallye-Sachsen im letzten Jahr noch in seinem

Citroën DS3 R1 unterwegs war, steht er bei der diesjährigen Veranstaltung auf diesen schnellen

Asphaltstrecken erstmalig mit seinem Cup Adam am Start. „Leider konnten wir bei meiner Heimrallye nicht das Ergebnis einfahren, das wir uns zum Ziel gesetzt hatten. Aber das ist nun mal Motorsport und nun werden die Karten in Sachsen neu gemischt“, erklärt Knacker im Vorfeld. „Ich habe mich in den letzten Tagen akribisch auf diese Veranstaltung vorbereitet, um ein gutes Ergebnis einfahren und am Ende auf dem Treppchen stehen zu können. Hierfür werden Ella, mein Team und ich auf jeden Fall alles geben“, so der 20-Jährige weiter.

ADAC Sulinger Bärenklaue

 

Den Verlauf seiner Heimveranstaltung, der ADAC Rallye "Rund um die Sulinger Bärenklaue" hätte sich

Rallyepilot Nico Knacker sicherlich anders vorgestellt. Dennoch sieht es der 20-Jährige positiv und nimmt

wichtige Erfahrungen mit für die kommende Rallye.

 

 

Die 30. ADAC Rallye "Rund um die Sulinger Bärenklaue" startete offiziell am Freitagabend vor dem Hotel

zur Börse in Sulingen. Nico Knacker und Beifahrerin Ella Kremer starteten gut in die Rallye, was sich in

den schnellen Zeiten wiederspiegelte. Auf dem Zuschauerrundkurs in Sulingen verpassten sie die Bestzeit um lediglich sechs Zehntel. Den ersten Tag beendete das junge Duo auf dem fünften Platz im ADAC Opel Rallye Cup.

Der zweite Tag der Rallye rund um Sulingen startete dagegen weniger erfolgreich: Auf der ersten Prüfung am Samstagmorgen kam Knacker mit seinem Opel Adam von der Strecke ab und steckte in einem Graben fest. Nach einiger Zeit konnten sie sich zwar befreien, das Auto trug jedoch verschiedenen Schäden davon. Im darauffolgenden Service setzte Knackers Team alles daran das Auto so gut es ging wiederherzurichten. "Meine Jungs haben wirklich ganze Arbeit geleistet, sodass Ella und ich die Rallye nun fortsetzen können",

berichtet Knacker im Service. Trotz beschädigtem Fahrzeug konnte Knacker auf den folgenden Prüfungen Zeiten unter den Top-3 in den Sulinger Schotter und Asphalt brennen. Am Ende kommt der Siedenburger als 15. im ADAC Opel Rallye Cup ins Ziel und nimmt sieben wichtige Punkte für die Gesamtwertung mit.

Die viertschnellste Zeit in der abschließenden Power Stage bescherten Knacker/ Kremer weitere zwei

Punkte. Mit den 21 gesammelten Punkten der ADAC Hessen Rallye Vogelsberg liegen die beiden damit

nun mit 30 Punkten auf dem sechsten Gesamtplatz im ADAC Opel Rallye Cup.

„Das war eine durchwachsene Rallye für uns“, seufzte Knacker im Ziel der Rallye. „Dennoch konnten wir allen zeigen, dass wir die Zeiten der Spitze mitgehen können und wir konnten wichtige Punkte mitnehmen. Ich möchte mich nochmals bei meinem gesamten Team bedanken, die wirklich alles getan haben, um unser Auto wieder bestmöglich herzurichten. Jetzt blicken wir nach vorne und freuen uns auf den kommenden Lauf.“

Der nächste Lauf des ADAC Opel Rallye Cup wird im Rahmen der AvD-Sachsen-Rallye vom 26.-27. Mai

2017 ausgetragen.

Knacker zeigt starke Leistung im Vogelsberg

Auch wenn am Ende doch kein Podestplatz für Nico Knacker und Beifahrerin Ella Kremer bei der ADAC Hessen Rallye Vogelsberg heraussprang, kann das junge Duo doch mehr als zufrieden mit seiner Leistung sein: Beim ersten offiziellen Start in der Saison 2017 erreichen sie im stark besetzten ADAC Opel Rallye Cup am Ende den vierten Platz.

 

 

Nachdem die Teams sich während des Shakedowns am Donnerstagabend einen ersten Eindruck von den Streckenverhältnissen verschaffen konnten, wurde es am Freitag ernst. Um 18:16 Uhr startete die erste Wertungsprüfung, die Knacker noch etwas verhalten anging. Auf der folgenden WP kam er besser in Fahrt. Ein kleiner Dreher auf der letzten Wertungsprüfung des Tages, dem Zuschauerrundkurs „Schlitzer Bote“ in Willofs kostete ihn jedoch wertvolle Sekunden. Den ersten Tag beendeten Knacker/ Kremer auf dem achten Platz im ADAC Opel Rallye Cup.

Im Laufe des Samstags stahl Knacker seinen Mitstreitern auf den vorderen Plätzen auf jeder WP Sekunde um Sekunde und verringerte somit seinen Rückstand stetig. Bis zur letzten WP lag er auf dem fünften Platz. Auch wenn die beiden Fahrer auf den Positionen eins und zwei nicht mehr einzuholen waren, „brannte“ der 19-jährige Siedenburger auf der abschließenden Wertungsprüfung eine super Zeit in die osthessischen Straßen, die ihm eigentlich den dritten Platz auf dem Podest im ADAC Opel Rallye Cup bescheren sollte. Eine nachträgliche Zeitgutschrift des deutschen Calvin Beattie verhinderte diese Platzierung jedoch und somit fanden sich Knacker/ Kremer auf dem vierten Platz im ADAC Opel Rallye Cup wieder.

„Leider war es am Ende doch kein Platz auf dem Treppchen. Dennoch können wir sehr zufrieden mit unserer Leistung sein, denn wie man am Gesamtergebnis erkennen kann, konnten wir den ein oder anderen hinter uns lassen. Ella hat einen tollen Job gemacht und die Arbeit im Auto läuft sehr gut. An dieser Stelle auch noch einmal ein großes Dankeschön an mein gesamtes Team“, berichtet Knacker im Ziel der ADAC Hessen Rallye Vogelsberg. „Nun freue ich mich riesig auf meine Heimveranstaltung, die ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“, bei der ich alles geben werde, um am Ende noch weiter oben im Gesamtklassement zu stehen“, so Knacker weiter.

Der nächste Lauf des ADAC Opel Rallye Cups wird im Rahmen der ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ vom 05.-06. Mai 2017 ausgetragen.

Saisonauftakt im Vogelsberg

Mit der ADAC Hessen Rallye Vogelsberg startet der ADAC Opel Rallye Cup offiziell in seine Saison 2017.

Mit am Start natürlich auch Cup-Neuling Nico Knacker mit Co-Pilotin Ella Kremer, die mit einem Sieg bei

der ADAC Rallye Saarland-Pfalz bereits eine starke Vorstellung zeigten.

Dreh- und Angelpunkt ist auch in diesem Jahr wieder die osthessische Burgenstadt Schlitz. Neu ist

allerdings das Comeback des Shakedowns am Donnerstagabend, wo ein erstes Kräftemessen im ADAC

Opel Rallye stattfindet. Der Startschuss der Rallye fällt dann am Freitagabend ab 17:46 Uhr. Im Anschluss

folgen die ersten vier Wertungsprüfungen (WP), unter anderem auf dem beliebten Zuschauerrundkurs

„Schlitzer Bote“ in Willofs. Am Samstagabend werden nach insgesamt zwölf Wertungsprüfungen und 134

WP-Kilometern die Sieger im Ziel erwartet.

Die Generalprobe für die bevorstehende Saison ist für Nico Knacker im Rahmen der ADAC Rallye Saarland

Pfalz mehr als geglückt. Dort landete er in der Division 8, die Division, in der die 140 PS starken Opel Cup

Fahrzeuge beheimatet sind, prompt auf dem ersten Platz. „Der Sieg im Saarland war natürlich ein tolles

Ergebnis für mich und meine Beifahrerin Ella“, reflektiert der 19-Jährige Siedenburger. Bereits im

vergangenen Jahr konnte er bei einem Gaststart im ADAC Opel Rallye Cup einige Akzente setzen. „Nun

bin ich gespannt wo wir in unserer ersten kompletten Saison im ADAC Opel Rallye Cup stehen werden,

denn die letzte Veranstaltung hat uns nur eine grobe Einschätzung der Kräfteverhältnisse geboten. Ich

habe die rund fünfwöchige Pause jedoch bestens genutzt, um mich auf die bevorstehende Rallye im

Vogelsberg vorzubereiten. Nun kann ich es kaum erwarten am Donnerstag endlich wieder auf dem heißen

Sitz Platz zu nehmen“, so Knacker weiter.

Bewegte Bilder werden direkt im Anschluss an die Rallye am Sonntag, den 09. April um 07:30 Uhr im

Rahmen des Magazins „PS – Die Deutsche Rallye Meisterschaft“ auf n-tv ausgestrahlt. Eine Wiederholung

gibt es am Sonntag, den 16. April um 09:30 Uhr oder jederzeit im Internet zu sehen.

ADAC Saarland-Pfalz Rallye 2017

Sieg für Knacker im Saarland

Die ADAC Saarland-Pfalz Rallye, Auftakt der Deutschen Rallye Meisterschaft, war zwar kein Bestandteil

des ADAC Opel Rallye Cups, dennoch gingen insgesamt neun Opel Adams in der Division 8 an den Start.

Nach insgesamt 124 Wertungsprüfungskilometern rund um das saarländische St. Wendel stand schließlich

der Niedersachse Nico Knacker gemeinsam mit Beifahrerin Ella Kremer ganz oben auf dem Treppchen

und feierte den Sieg.

Nach dem offiziellen Startschuss der ADAC Saarland-Pfalz Rallye am späten Freitagnachmittag auf dem

Schlossplatz in St. Wendel standen die ersten drei Wertungsprüfungen (WP) auf dem Zeitplan. Während

Knacker noch etwas vorsichtig in die ersten beiden WP´s startete, setzte er auf der folgenden Prüfung

„Haupersweiler 2“ ein erstes Ausrufezeichen in Form einer Bestzeit. Mit einem Rückstand von 12,4

Sekunden auf den Erstplatzierten beendete das Duo Knacker/ Kremer den ersten Tag auf dem zweiten

Platz der Division 8.

Der zweite Tag begann so, wie der Erste endete: mit einer Bestzeit. Mit kontinuierlich schnellen Zeiten

unter den Top-3 gelang es Knacker bereits auf WP 6 „Windpark 1“ seinen Rückstand in einen Vorsprung

zu verwandeln und so die Führung in der Division 8 zu übernehmen. Durch den plötzlich einsetzenden

Regen gegen Ende der Veranstaltung galt es für das Team rund um Knacker noch einmal volle

Konzentration aufzubringen, um den geringen Vorsprung von knapp 15 Sekunden sicher ins Ziel zu fahren.

Mit einer einzigen Sekunde vor dem zweitplatzierten Johannes Dambach retteten sich Knacker/ Kremer

letztendlich ins Ziel der ADAC Saarland-Pfalz Rallye und feierten anschließend den Sieg in der Division 8.

„Ich freue mich natürlich riesig über diesen Erfolg hier bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye“, strahlte der

19-jährige Siedenburger im Ziel. „Nun haben wir eine erste, wenn auch nur grobe Einschätzung, wo wir

während der Saison im ADAC Opel Rallye Cup stehen könnten. Rundum war diese Veranstaltung jedoch

ein mehr als gelungener Testeinsatz für mich und meine Beifahrerin Ella. Ich möchte mich auch nochmals

bei meinem Team bedanken, das perfekte Arbeit geleistet hat“, so Knacker weiter. Auch seine noch junge Beifahrerin Ella Kremer konnte dem nichts entgegensetzen: „Das Wochenende verlief für uns ohne Probleme und jetzt kann ich den Start des Opel Rallye Cups kaum noch erwarten.“

Der erste Lauf des ADAC Opel Rallye Cups findet dann in knapp fünf Wochen rund um Schlitz im

Rahmen der ADAC Hessen Rallye Vogelsberg (07.-08. April 2017) statt.

Knacker greift 2017 im ADAC Opel Rallye Cup an

Das neue Jahr bringt für den deutschen Rallyefahrer Nico Knacker neue sportliche Herausforderungen mit

sich: Künftig wird der 19-Jährige seinen Citroën DS3 R1 gegen einen Opel Adam tauschen und mit diesem

die komplette Saison im ADAC Opel Rallye Cup bestreiten.

 

Bereits im vergangenen Jahr hatte Nico Knacker die Gelegenheit den vom ADAC Weser-Ems eingesetzten

Opel Adam zu testen. Während er bei der Rallye Niedersachsen noch als Vorausfahrzeug startete, fand

im Rahmen der 3-Städte-Rallye mit einem Gaststart im ADAC Opel Rallye Cup schon ein erstes

Kräftemessen mit der Konkurrenz statt. Nun wird er die gesamte Saison mit dem 140 PS starken Opel

Adam bestreiten. Der ADAC Opel Rallye Cup wird in diesem Jahr während acht Rallyes in ganz

Deutschland ausgetragen. Als Höhepunkt darf man sicherlich die ADAC Rallye Deutschland bezeichnen,

welche als Doppellauf für den Cup gewertet wird. Die Saison startet jedoch im Rahmen der ADAC Hessen

Rallye Vogelsberg vom 07.-08. April 2017.

Auch in Sachen Beifahrer wird es eine Veränderung für Nico Knacker geben: An der Seite des

Niedersachsen wird künftig Ella Kremer Platz nehmen. Mit ihren 17 Jahren konnte sie im vergangenen Jahr

sogar schon WM-Erfahrungen sammeln und ist damit bestens für die anstehenden Herausforderungen

gerüstet.

„Ich freue mich sehr, wenn die Winterpause nun endlich vorbei ist und wir unser Können im Opel Rallye

Cup unter Beweis stellen können. Es wird sicherlich nicht einfach im ersten Jahr gegen die Konkurrenz zu

bestehen, aber unser Ziel sollte eine Top-5-Platzierung sein“, fiebert Nico dem Start der neuen Saison

entgegen. „Außerdem bin ich froh, dass ich mit Ella eine so junge und dennoch schon erfahrene Beifahrerin

gefunden habe und hoffe, dass wir als Team gut zusammenarbeiten werden“, so der Siedenburger weiter.

Erneut kann Nico Knacker auf die Unterstützung des ADAC Weser-Ems setzen. Auch Mentor Christian

Riedemann wird 2017 wieder mit von der Partie sein und ihn mit seinem Wissen uns seiner Erfahrung

unterstützen. „Für Nico läuft alles nach Plan. Wir wollten die ersten zwei Jahre seiner noch jungen

Rallyekarriere nutzen, um möglichst viele Kilometer im Auto zu absolvieren und somit viele Rallyes

kennenzulernen. Diese Erfahrungen und sein Können bescherten ihm in den vergangenen zwei Jahren

schon einige Erfolge. Da er sehr ehrgeizig ist und kontinuierlich an sich arbeitet, denke ich, dass er in seiner

ersten Saison schon einige Male seine Kontrahenten im Opel Rallye Cup ärgern wird“, so der deutsche

Rallye Vizemeister Riedemann.

3-Städte Rallye 2016

Gelungener Einstand für Knacker

An diesem Wochenende konnte Nico Knacker gemeinsam mit Beifahrer Thomas Hanak im Rahmen der 3-

Städte-Rallye ein gelungenes Debüt in den ADAC Opel Rallye Cup feiern. Das deutsche Duo landete in

der Cup-Wertung auf dem neunten Platz.

 

 

In ungewohnter Manier reisten Knacker und sein Team ins ostbayrische Kirchham, Dreh- und Angelpunkt

der diesjährigen 3-Städte-Rallye. Nachdem Knacker bereits bei der Rallye Niedersachsen als

Vorausfahrzeug an den Start gehen und sich dort einen ersten Eindruck vom Opel Adam R2 verschaffen

konnte, folgte nun die erste Rallye in der Wertung des ADAC Opel Rallye Cups. Der Startschuss der 3-

Städte-Rallye fiel am Freitagabend. Bei kompletter Dunkelheit galt es für die Teilnehmer die ersten vier

Wertungsprüfungen (WP) zu absolvieren. Rallye-Youngster Nico Knacker startete noch recht verhalten in

diese ersten Kilometer und lag am Ende des ersten Tages auf dem 14. Platz.

Am finalen Tag der Rallye nahm Knacker jedoch Fahrt auf und konnte sich von WP zu WP stetig steigern,

was sich anhand der Zeiten zeigte. Am Ende landeten Knacker/ Hanak auf dem neunten Platz von

insgesamt 22 Teilnehmern im ADAC Opel Rallye Cup. „Auch, wenn wir am Freitag noch ziemlich vorsichtig

in die Rallye gestartet sind, konnte ich am Samstag immer mehr Vertrauen in das für mich neue Auto

aufbauen. Wir hatten während der ganzen Rallye keine Probleme mit unserem R2 und konnten am Ende

sehr zufrieden mit unseren Zeiten sein. Unser Ziel war es unter die ersten zehn Autos zu kommen und das

haben wir geschafft“, strahlt Knacker beim Zieleinlauf im Haslinger Hof. „Das war ein sehr gelungener

Saisonabschluss für uns und ich möchte mich erneut bei meinem gesamten Team und allen, die mich die

ganze Saison unterstützt und immer hinter mir gestanden haben, bedanken“, so Knacker weiter.

Rallye Luxemburg 2016

Knacker erneut vom Pech verfolgt

Leider verlief das Saisonfinale der Citroën Racing Trophy in Luxemburg nicht ganz nach den Vorstellungen

des jungen deutschen Rallyefahrers Nico Knacker. Ein technisches Problem sorgte für das vorzeitige Aus.

Bis zu diesem Zeitpunkt führte Knacker jedoch das Starterfeld in der R1-Kategorie überlegen an.

 

 

Der Auftakt der Rallye Lëtzebuerg hätte für Knacker nicht besser laufen können. Er kam mit den dortigen

Bedingungen und schwierigen Streckenverhältnissen sehr gut zurecht und zeigte der Konkurrenz von

Beginn an, wo der Hammer hängt. So gingen die Bestzeiten der ersten vier Wertungsprüfungen allesamt

auf sein Konto. Zum Mittagsservice lag er gut eine halbe Minute vor dem Zweitplatzieren in der R1-

Kategorie. Doch dann suchte ihn das erste technische Problem der Saison heim. Eine gebrochene Antriebswelle

auf der sechsten Wertungsprüfung zwang ihn zum vorzeitigen Abbruch der Rallye.

"Es ist sehr schade, dass wir hier in Luxemburg schon vorzeitig aufgeben mussten, denn bis zu diesem

Zeitpunkt hat für uns vom Auto, über die Reifenwahl bis hin zur Zusammenarbeit mit meiner Co-Pilotin alles

perfekt gepasst“, berichtet Knacker am Ende der Rallye. „Ich möchte deshalb noch einmal meinem ganzen

Team danken, das zu jeder Zeit voll und ganz hinter mir steht. Ein riesen Dankeschön geht natürlich auch

an meine Co-Pilotin Nicole Holzer, die während der ganzen Rallye einen super Job gemacht hat. Leider ist

nun auch schon meine zweite Saison in der Citroën Racing Trophy Deutschland beendet“, so der

Siedenburger weiter.

An Winterpause ist für das Team rund um Knacker allerdings noch lange nicht zu denken. In knapp zwei

Wochen wird er erstmal mit einem Opel Adam im ADAC Opel Rallye Cup antreten. Der letzte Lauf des

Cups wird im Rahmen der 3-Städte-Rallye (21.-22.10.2016) rund um das ostbayrische Kirchham

ausgetragen. Nach elf Wertungsprüfungen und insgesamt 121 Kilometern werden am Samstagnachmittag

dann die Sieger im legendären Erlebnis-Park Haslinger Hof erwartet. "Ich freue mich sehr auf diese

Herausforderung bei der 3-Städte-Rallye mit einem anderen Fahrzeug anzutreten. Ich bin sehr gespannt,

wo wir am Ende der Rallye im Vergleich zu den anderen Teilnehmern stehen werden. Da ich bereits bei

der Rallye Niedersachsen die Gelegenheit hatte, als Vorauswagen im Opel Adam zu starten, fühle ich mich

bestens vorbereitet“, so der 19-jährige Knacker.

ADAC Rallye Wartburg

Knacker fährt bei Rallye Wartburg aufs Podium

Nach einer sechswöchigen Pause fand mit der 57. Cosmo Rallye Wartburg vom 06.-07.08.2016 der fünfte

Lauf der Citroën Racing Trophy Deutschland rund um Eisenach und im Thüringer Wald statt. Nachdem die

Rallye Stemweder Berg nicht nach den Vorstellungen des Rallye Youngsters Nico Knacker verlief, wollte

er hier ein gutes Ergebnis einfahren, was ihm auch gelang. Zusammen mit seinem Beifahrer Thomas

Hanak landete er auf dem zweiten Platz und konnte somit wichtige Punkte in der Meisterschaft sammeln.

Zum ersten Mal war die Rallye Wartburg Teil des Kalenders der Citroën Racing Trophy. Abweichend vom

„traditionellen“ Zeitplan, fand hier der Showstart am Freitagabend auf dem historischen Marktplatz in

Eisenach statt, welcher eine beeindruckende Kulisse für die Präsentation der rund 180 Teams bot.

Hunderte Fans säumten hier die Straßen, um das Rallye-Spektakel live und hautnah zu erleben. Am

Samstagvormittag fiel dann der Startschuss für die erste Wertungsprüfung, die Knacker mit einer Bestzeit

in seinem Citroën DS3 R1 eröffnete. Auch auf den darauffolgenden zehn Wertungsprüfungen konnte

Knacker mit guten Zeiten glänzen und sein fahrerisches Können auf den anspruchsvollen und schnellen

Passagen unter Beweis stellen. Den ersten Tag beendete er mit einem Rückstand von 26,7 Sekunden

hinter seinem Konkurrenten Tobias Just auf dem zweiten Platz.

Der heiße Kampf zwischen Just und Knacker setzte sich auch am Sonntag fort, bei dem sich die beiden

jungen Piloten nichts schenkten und die Bestzeiten unter sich ausmachten – insgesamt sieben Bestzeiten

gingen dabei auf das Konto von Knacker. Doch leider konnte der 19-Jährige den Vorsprung, den Just am

Vortag herausgefahren hatte, nicht mehr einholen. Somit kamen Knacker/ Hanak mit einem zweiten Platz

in der R1-Wertung der Citroën Racing Trophy und einem dritten Platz in der Division 6 ins Ziel. Ihre Pokale

durften die beiden gleich bei der Siegerehrung im legendären „Cosmodrom“ entgegennehmen.

„Auch, wenn es eine anstrengende Rallye war, wäre ich doch jetzt gerne noch ein paar Wertungsprüfungen

gefahren. Wir sind im Laufe der Veranstaltung immer besser in Fahrt gekommen und haben uns einen

spannenden Kampf mit Tobias geliefert“, scherzte Knacker anschließend im Ziel der Rallye Wartburg. „Ich

bin sehr zufrieden mit unserer Platzierung und möchte mich bei meinem ganzen Team für die fehlerfreie

Arbeit und die Unterstützung bedanken“, so der Siedenburger weiter.

Mit seinem zweiten Platz in der R1-Wertung macht Knacker nun 18 Punkte in der Meisterschaft gut und

verbessert sich auf den dritten Platz. So hat er die Möglichkeit beim finalen Lauf der Citroën Racing Trophy

im Rahmen der Rallye Baden-Württemberg (30.09.-01.10.2016) noch den Vizetitel zu holen.

ADAC Rallye Stemweder Berg

Wetterchaos bei ADAC Rallye Stemweder Berg

Wettertechnisch hätte es den Veranstalter und die Teilnehmer der ADAC Rallye Stemweder Berg (24.-

25.06.2016) wohl nicht schlimmer treffen können an diesem Wochenende: Unwetterartige Regenfälle und

ständig drohendes Aquaplaning machten die Strecken teilweise unfahrbar. Diese wurden auch dem

Rallyepiloten Nico Knacker und Beifahrer Thomas Hanak zum Verhängnis. Aufgrund eines kleinen

Ausrutschers kamen sie mit ihrem frontangetriebenen Citroën DS3 R1 von der Strecke ab und fuhren sich

fest. Aus eigener Kraft war es ihnen nicht möglich sich aus dieser Misere zu befreien, was das vorzeitige

Aus bedeutete. Letztendlich musste die Rallye aufgrund der katastrophalen Bedingungen sogar vorzeitig

beendet werden.

Im Rahmen der ADAC Rallye Stemweder Berg startete die Citroën Racing Trophy Deutschland in die

zweite Saisonhälfte. Rund um Lübbecke am Wiehengebirge standen 15 Wertungsprüfungen über 166

Kilometer auf dem Programm. Rallyezentrum sowie Servicepark befanden sich auf dem Firmengelände

des Unternehmens Gauselmann.

Bereits am Freitagmorgen während der Streckenbesichtigung bekamen die Fahrer einen Eindruck der

anspruchsvollen Strecken, die unter dem starken Regen der vergangenen Tage stark gelitten hatten.

Nachdem der offizielle Startschuss um 18:31 Uhr fiel, mussten zwei der ersten drei Freitagsprüfungen

aufgrund diverser Zwischenfälle sogar annulliert werden. So startete das Duo Knacker/ Hanak erst mit der

WP „Lashorst II“ in die Veranstaltung. Dort konnten sie mit ihrem Citroën DS3 R1 prompt eine Bestzeit in

ihrer entsprechenden Kategorie setzen und beendeten mit einem Vorsprung von 5,7 Sekunden den ersten

Tag als führendes Team.

Am frühen Samstagmorgen wollte Knacker direkt an diese Leistung anknüpfen, was ihm auch zunächst

gelang. Doch auf dem anschließenden Rundkurs „Buschmannsort I“ kam er durch eine Wasserlache in

einer Linkskurve von der Strecke ab und fuhr sich in stark aufgeweichtem Boden fest. Da er sich aus

eigener Kraft nicht mehr daraus befreien konnte, war die Rallye für Knacker vorzeitig beendet. Aus

Sicherheitsgründen musste die Rallye anschließend sogar bereits nach elf der geplanten 15

Wertungsprüfungen abgebrochen werden.

„Es ist natürlich sehr schade, dass wir hier eine zweite Nullnummer verbuchen mussten, aber durch die

schwierigen Wetterverhältnisse hatten wir mit sehr anspruchsvollen Streckenbedingungen zu kämpfen –

That´s Racing!“, ärgert sich Nico Knacker nach seinem Ausfall. „Jetzt müssen wir nach vorne schauen und

uns auf die nächste Rallye konzentrieren“, so Knacker weiter.

Mit dem fünften Lauf der Citroën Racing Trophy Deutschland im Rahmen der ADAC Rallye Wartburg (05.-

07.08.2016) hat Knacker dann wieder die Chance sich in der Gesamtwertung auf eine Top-Platzierung zu

verbessern.

AvD Sachsen Rallye 2016

Knacker verbessert sich in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz

Mit der AvD-Sachsen-Rallye fand an diesem Wochenende der dritte und somit letzte Lauf des ersten Halbjahres der Citroën Racing Trophy Deutschland rund um Zwickau statt. Der Rallye Youngster Nico Knacker und Beifahrer Thomas Hanak fuhren mit ihrem Citroën DS3 R1 auf den dritten Platz der entsprechenden Wertung der Trophy und sammeln wichtige Punkte für die Meisterschaft.

 

Auch in diesem Jahr bot die historische Altstadt von Zwickau wieder eine atemberaubende Kulisse für die Teams der Citroën Racing Trophy Deutschland, die ihre Zelte am Freitagmorgen auf dem Hauptmarkt aufschlugen. Der Start der Rallye befand sich nur wenige Meter weiter auf dem sogenannten Kornmarkt, wo auch Nico Knacker und Co-Pilot Thomas Hanak die Startrampe passierten. Anschließend standen am Freitagabend noch vier Wertungsprüfungen auf dem Zeitplan. Die erste WP „Hirschberg“ ließ Knacker noch sehr verhalten angehen, da er „noch nicht das richtige Gefühl für seinen Boliden gefunden hatte“, wie er im abendlichen Service selbst beschreibt. Auf den kommenden Kilometern und dem berühmten Rundkurs „Glück-auf-Brücke“ konnte der 19-Jährige jedoch immer mehr Vertrauen aufbauen, was sich anhand seiner gefahrenen Zeiten sichtbar machte. Mit Abschluss des ersten Tages lag das Duo Knacker/ Hanak mit knapp 40 Sekunden Rückstand auf dem vierten Platz der R1-Kategorie.

An die gute Leistung des Abends wollte Knacker am Samstagmorgen natürlich nahtlos anknüpfen. Jedoch wurde ihm hier ein Strich durch die Rechnung gemacht, da die fünfte, sowie die achte WP neutralisiert werden mussten. Doch davon ließ sich Nico Knacker nicht beeindrucken und brannte auf der Wertungsprüfung „Fraureuth 1“ mit seinem DS3 R1 eine Bestzeit in den schnellen sächsischen Asphalt. Ein echtes Highlight der Rallye war außerdem die mit 26 Kilometern längste Prüfung der Veranstaltung „Kirchberg“, die für Mensch und Maschine zu einer echten Herausforderung wurde. Schließlich erreichte das junge deutsche Team das Ziel der AvD-Sachsen-Rallye als Drittplatzierte der Citroën Racing Trophy Deutschland in der R1-Kategorie. Mit den gesammelten 15 Punkten verbesserten sie sich zeitgleich auf den zweiten Platz der Gesamtwertung hinter das Duo T. Just/ Buhmann.

„Das war eine sehr anspruchsvolle Rallye mit sehr schnellen Streckenpassagen“, berichtet Knacker am Abend im Ziel der Veranstaltung. „Wir konnten trotzdem wichtige Erfahrungen sammeln und wissen genau, woran wir hinsichtlich der kommenden Rallyes noch arbeiten müssen. Nichtsdestotrotz hat mein gesamtes Team wieder perfekte Arbeit geleistet, wofür ich mich nochmals bedanken möchte“, so der Siedenburger weiter.

Der nächste Lauf der Citroën Racing Trophy Deutschland wird im Rahmen der Rallye Stemweder Berg am 24.-25.06.2016 rund um Lübbecke ausgetragen. Dort will Knacker wieder voll angreifen. „Ich mag die Streckencharakteristik und wir werden die knapp fünfwöchige Pause nutzen, um uns bestens auf die bevorstehende Veranstaltung vorzubereiten.

ADAC Sulinger Rallye 2016

Knacker siegt vor heimischer Kulisse

Ein Sieg vor heimischem Publikum – das ist wohl eines der schönsten Erlebnisse für einen Rallyefahrer. Doch genau dies durfte der erst 19-jährige Youngster an diesem Wochenende erleben: Zusammen mit seinem Beifahrer Thomas Hanak gewann er bei der 29. ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ (06.-07.05.2016) nicht nur die Klasse der frontangetriebenen Fahrzeuge (Division 6), sondern auch die R1-Kategorie der Citroën Racing Trophy Deutschland.

 

 

Die ADAC Rallye "Rund um die Sulinger Bärenklaue" begann für das Team Knacker/Hanak bereits am Donnerstag mit dem Shakedown, wo die letzten Vorbereitungen für das bevorstehende Wochenende getroffen wurden. Am frühen Freitagmorgen fand mit dem sogenannten Recce dann die Streckenbesichtigung statt. Da die Organisatoren die diesjährige Veranstaltung komplett überarbeitet hatten, waren gerade mal 20% der Strecken identisch im Vergleich zum Vorjahr, wodurch für alle Teilnehmer nahezu gleiche Bedingungen galten.

Der offizielle Startschuss fiel am Freitagabend um 17:38 Uhr vor dem Hotel zur Börse in Sulingen. Anschließend ging es zur ersten Wertungsprüfung (WP) nach Lessen, wo Knacker prompt eine Bestzeit setzen konnte. Auch bei dem anschließenden Rundkurs in Sulingen mit neuer Schotterdriftkurve und einem eigens hergerichteten Sprung, wurde Nico seiner Favoritenrolle gerecht. Auf der darauffolgenden dritten Prüfung folgte jedoch ein kleiner Ausrutscher, der für einen Zeitverlust von etwa 30 Sekunden sorgte. Auf Knackers Team wartete im abschließenden Service durch den entstandenen Schaden zwar noch einige Arbeit, doch auch dies stellte für die mittlerweile bestens eingespielte Mannschaft kein großes Problem dar. Somit beendete Knacker den ersten Tag der Rallye Sulingen auf dem dritten Platz der Citroën Racing Trophy mit einem Rückstand von 35,5 Sekunden auf den Erstplatzierten Just. Dennoch konnte auf den ausstehenden zehn Wertungsprüfungen am Samstag auf insgesamt 110 Kilometern noch einiges passieren.

Der Start in den Samstagmorgen verlief für Knacker und Hanak bestens: Mit einer absoluten Bestzeit in seiner Klasse auf dem ersten Durchgang des legendären IVG-Geländes gelang dem deutschen Duo der Durchmarsch bis an die Spitze des Felds. Nach dieser 23,4 Kilometer langen Sprintprüfung war Knacker sichtlich erleichtert: „Die Prüfung „IVG – Steyerberg 1“ lief für uns sehr gut. Wir sind dort eine saubere Linie gefahren und haben uns bis ins Ziel keinen einzigen Fehler geleistet.“ So konnten sie die darauffolgenden Prüfungen etwas ruhiger angehen lassen, und ließen sich trotzdem die Führung bis ins Ziel nicht mehr nehmen.

„Ich bin einfach nur total glücklich hier in Sulingen sowohl den Divisions- als auch den Trophy-Sieg eingefahren zu haben. Vor genau einem Jahr bin ich hier meine aller erste Rallye gefahren und konnte seitdem schon zwei Siege feiern“, strahlte der Siedenburger im Ziel der Rallye Sulingen. „Ich bin sehr dankbar ein so tolles Team an meiner Seite zu haben, ohne die die Weiterfahrt am heutigen Tage nicht möglich gewesen wäre. Natürlich möchte ich mich auch nochmals bei meinem Beifahrer Thomas bedanken, der hier ebenfalls perfekte Arbeit geleistet hat“, so Knacker weiter.

„Im Großen und Ganzen war das eine tolle Veranstaltung mit schönen Wertungsprüfungen. Ein Highlight für mich war natürlich auch das IVG-Gelände auf dem ich vorher noch nie gewesen bin. Ich bin sehr stolz auf Nico, dass er unseren Vorsprung bis ins Ziel so gut verwalten konnte und freue mich sehr auf die nächste Rallye“, erklärt der Hesse Thomas Hanak.

Auch Mentor und Gesamtsieger der Rallye Christian Riedemann hatte an der Leistung seines Schützlings nichts auszusetzen: „Nach der Nullrunde im Saarland war es wichtig für Nico hier ein gutes Ergebnis einzufahren und das ist ihm mit seinem Sieg mehr als gelungen. Er hat hier wichtige Punkte für die Meisterschaft gesammelt und steht jetzt auf dem dritten Platz der Gesamtwertung.“

In zwei Wochen wird im Rahmen der AvD-Sachsen-Rallye (20.-21.05.2016) rund um Zwickau der dritte Lauf der Citroën Racing Trophy Deutschland ausgetragen

Hessen Rallye 2016

Knacker landet in Hessen auf dem Podium

 

Um die lange Pause bis zum nächsten Lauf der Citroën Racing Trophy Deutschland Anfang Mai zu überbrücken, nahm Nico Knacker gemeinsam mit Beifahrer Thomas Hanak an diesem Wochenende an der ADAC Hessen Rallye Vogelsberg (15.-16. April) teil. Und das mit Erfolg: Denn das niedersächsisch-hessische Duo raste in seinem Citroën DS3 R1 auf den zweiten Platz in der Division 6.

 

Nach einem verspäteten Wintereinbruch im Saarland, folgte nun in Hessen ein Aprilwetter, wie es im Buche steht. Immer wiederkehrende Regenfälle und anschließender Sonnenschein machten die Strecken teilweise sehr rutschig. Bei diesen erschwerten Bedingungen ging der junge deutsche Rallyefahrer Nico Knacker die ersten beiden Wertungsprüfungen der Rallye Vogelsberg noch recht verhalten an. Auf den abschließenden zwei Prüfungen des Freitagabends konnte er jedoch immer mehr Vertrauen aufbauen und mit einer Bestzeit vor rund 7.000 Zuschauern auf dem Rundkurs in Willofs den Tag erfolgreich beenden.

Der Samstagmorgen begann mit lang anhaltenden Regenfällen, die einigen Teilnehmern zum Verhängnis wurden. Die Wertungsprüfungen fünf und sechs mussten aufgrund einiger Unfälle von vorausfahrenden Fahrzeugen für die späteren Starter neutralisiert werden. So konnte das Team Knacker/ Hanak erst mit der siebten Wertungsprüfung in den letzten Tag starten. Dort handelten sie sich auch noch einen Plattfuß ein, der uns etwa 30 Sekunden kostete. Doch im Laufe des Tages fand der Siedenburger immer mehr seinen Rhythmus und erreichte das Ziel der Rallye Vogelsberg schließlich auf einem hervorragenden zweiten Platz in der Division 6 der frontangetriebenen Fahrzeuge.

„Das war wirklich eine tolle Veranstaltung mit sehr schönen Prüfungen und teilweise sehr anspruchsvollen Passagen. Auch der relativ hohe Schotteranteil von 15% hat sich positiv auf meinen Lernprozess ausgewirkt und ich war gegen Ende sogar in der Lage auf den Schotterpassagen zu pushen. Nun fühle ich mich bestens für meine Heimrallye und den zweiten Lauf der Citroën Racing Trophy Deutschland in Sulingen vorbereitet“, berichtet Knacker am Samstagabend beim Zieleinlauf im osthessischen Schlitz.

„Auch diese Rallye war keine einfache Veranstaltung für uns und die Streckenbedingungen waren zum Teil wirklich schwierig. Doch wir haben von WP zu WP immer mehr Vertrauen aufbauen können und ich bin glücklich bei meiner Heimrallye aktiv dabei gewesen zu sein“, so der gebürtige Hesse Thomas Hanak.

Nun geht es von der einen Heimveranstaltung zur Nächsten: Der zweite Lauf der Citroën Racing Trophy Deutschland wird im Rahmen der ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ vom 06.-07. Mai 2016 ausgetragen.

Pressemitteilung Rallye Saarland-Pfalz

Schlammschlacht im Saarland

 

Die diesjährige Ausgabe der ADAC Rallye Saarland-Pfalz hatte es in sich und wird sowohl den Fahrern, als auch dem Veranstalter noch lange in Erinnerung bleiben. Auch wenn Nico Knacker und Beifahrer Thomas Hanak das Ziel nicht erreichten, konnten sie dennoch wertvolle Erfahrungen bei der Auftaktveranstaltung der Citroën Racing Trophy Deutschland sammeln.

 

Bereits am Freitagmorgen während des Recces stand für alle Fahrer fest, dass dies keine einfache Rallye werden wird: Ein kurzfristiger Wintereinbruch brachte Schnee, Regen und Eis mit sich und machte die 132 Kilometer umfassende ADAC Rallye Saarland-Pfalz zu einer echten Herausforderung. Der offizielle Startschuss fiel am Freitagabend beim Showstart auf dem Schlossplatz in Sankt Wendel. Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen mussten die Wertungsprüfungen 1 und 3 abgesagt werden und so wurde an diesem Abend einzig der KÜS-Stadtrundkurs im Zentrum von Sankt Wendel gewertet. „Es ist natürlich schade, dass die beiden Sprintprüfungen annulliert werden mussten, denn Thomas und ich wären diese gerne gefahren“, berichtet Knacker im anschließenden Abendservice. Die Beiden beendeten den ersten Tag auf dem 3. Platz in der R1-Kategorie der Citroën Racing Trophy.

Die am Samstagmorgen anstehende Reifenwahl für das Team rund um Knacker sollte letztendlich zum entscheidenden Faktor der Rallye werden. Man entschied sich für die Regen- und gegen die Winterreifen, was sich auf den Wertungsprüfungen 4 und 5 noch bewahrheitete. Aufgrund der späten Startposition verschlechterten sich die Streckenbedingungen jedoch von Teilnehmer zu Teilnehmer und so hatte Knacker auf der 6. Wertungsprüfung mit extrem matschigen Straßen zu kämpfen. Nach etwa 20 Kilometern der WP „Windpark I“ kam Knacker mit seinem Citroën DS3 R1 von der Strecke ab und rutschte auf ein Feld, aus dem sich das deutsche Duo nicht aus eigener Kraft befreien konnte, was das vorzeitige Aus bedeutete.

Der 18-jährige Siedenburger zieht trotzdem ein positives Resümee nach dieser Veranstaltung: „Ich hätte natürlich gerne das Ziel dieser Rallye erreicht, vor allem, weil ich hier letztes Jahr noch nicht startberechtigt war. Dennoch konnte ich hier gemeinsam mit meinem neuen Copilot Thomas viele wichtige Erfahrungen sammeln und ich habe gemerkt, dass wir uns schon nach wenigen Kilometern gut aufeinander eingespielt haben. Jetzt sind wir natürlich umso motivierter bei meinem Heimspiel - der Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ - zu starten.“

„In meiner 10-jährigen Karriere als Beifahrer war diese Rallye wohl die Schwierigste und Anspruchsvollste. Das ständig wechselnde Wetter machte die Strecken unberechenbar. Aber bis zu unserem Ausrutscher haben wir gute Arbeit geleistet und ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Nico“, reflektiert der aus dem hessischen Hosenfeld stammende Thomas Hanak.

Der zweite Lauf der Citroën Racing Trophy findet im Rahmen der ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ am 06. und 07. Mai statt.

Pressemitteilung Rallye du Var 

Knacker sammelt wertvolle Erfahrungen in Frankreich

 

So hatten sich Nico Knacker und Co-Pilotin Nicole Holzer den Ausgang ihres Gaststarts bei der Rallye du Var (27. – 29.11.2015) rund um die französische Gemeinde Sainte-Maxime zwar nicht vorgestellt, dennoch konnte das junge deutsche Team einige wertvolle Erfahrungen sammeln. Am frühen Samstagvormittag kamen sie mit ihrem Citroën DS3 R1 von der Strecke ab und rutschten einige Meter einen Hang hinunter. Das zwang sie letztendlich zum vorzeitigen Abbruch der Rallye.

 

Bereits am Mittwoch und Donnerstag fand die Streckenbesichtigung der 61. Ausgabe der Rallye du Var statt, bei dem auch Rallye Youngster Knacker zusammen mit seiner 17-jährigen Beifahrerin Nicole Holzer das sogenannte „Gebetbuch“ für die sehr anspruchsvollen, kurvigen und teilweise sehr schnellen Strecken erstellte. Am Donnerstagnachmittag folgte dann der Shakedown, bei dem beide einen ersten Eindruck der Strecken im Renntempo bekamen.

Ab Freitag warteten dann in der Region Provences-Alpes-Côte d´Azur insgesamt 14 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 218 Kilometern auf das junge deutsche Team. Nachdem das Duo Knacker/ Holzer gut in die erste WP startete, gingen sie die darauffolgenden drei Sonderprüfungen jedoch gewollt etwas verhaltener an. So konnten sie den ersten Tag der Rallye du Var erfolgreich auf dem neunten Platz der R1-Kategorie in der Citroën Racing Junior Trophy beenden.

Auf der ersten WP am Samstagmorgen, die mit 32 Kilometern die längste der Veranstaltung war, nahte sodann das frühzeitige Aus. „Nach etwa 13 Kilometern kamen wir in einer Rechtskurve zu weit nach außen, wo uns eine große Asphaltkante zum Verhängnis wurde. Wir rutschten einen Hang hinunter und wurden erst nach einigen Metern von einem Baum gestoppt“, erklärt Knacker das Geschehen. Fahrer und Beifahrer waren wohlauf und der Schaden am Fahrzeug erschien auf den ersten Blick harmlos. Jedoch konnten sie den R1 nicht aus eigener Kraft befreien. Also hieß es Warten. Erst am späten Samstagabend konnte Knackers Citroën DS3 R1 mit Hilfe eines Krans geborgen werden. Nach Eintreffen des Teams im Service um 00:30 Uhr und genauerem Betrachten des Schadens musste man leider feststellen, dass auch die Lenkung beschädigt wurde. Da kein Ersatz vorhanden war, war ein erneuter Start am Sonntag bedauerlicherweise unmöglich.

Trotzdem kann der 18-jährige Siedenburger ein positives Resümee aus der Veranstaltung ziehen: „Auch wenn die Rallye für uns schnell beendet war, konnten wir hier extrem viel lernen – sei es über den Aufschrieb, das Streckenprofil oder die Verständigung. Ich kann mich nur erneut bei meinem gesamten Team, Sponsoren, Freunden und allen Helfern bedanken, die mir den Start bei dieser tollen Veranstaltung ermöglicht haben.“ Dem kann auch Beifahrerin Nicole Holzer nichts entgegnen: „Es war eine anspruchsvolle aber tolle Woche, in der wir viel lernen und hinsichtlich unseres an die Strecken angepassten Aufschriebs neue Erfahrungen sammeln konnten. Außerdem war es spannend den Ablauf einer Rallye im Ausland kennenzulernen.“

Mentor Christian Riedemann war ebenfalls mit der Leistung seiner beiden Schützlinge zufrieden. „Die beiden haben bis zu ihrem Ausfall einen super Job gemacht. Der frühe Ausfall am Samstag ist natürlich ärgerlich, aber das ist eben Motorsport. Nicht umsonst zählt die Rallye du Var zu einer der schwierigsten Rallyes auf Asphalt. Umso erfreulicher ist es, dass wir es einem jungen deutschen Team mit einem Kreis von Unterstützern ermöglichen konnten, sich dort weiterzuentwickeln. “

ADAC Rallye Baden-Württemberg 2015

Nico Knacker fährt zweiten Platz auf der Schwäbischen Alb ein  



Die Rallye Baden-Württemberg bot Spannung bis zur letzten Sekunde für den 18jährigen Nico Knacker, seine Beifahrerin Nicole Holzer und sein gesamtes Team: Nach 139 anspruchsvollen WP-Kilometern musste er sich gerade mal mit 4,0 Sekunden seinem Konkurrenten Torben Nebel geschlagen geben und landete somit auf dem zweiten Platz der Citroën Racing Trophy Deutschland. 

Bereits zum vierten Mal in Folge war Heidenheim an der Brenz nun Austragungsort und damit Dreh- und Angelpunkt der Rallye Baden-Württemberg. Am 09. & 10.10.2015 galt es für das 53 Teilnehmer starke Starterfeld insgesamt 13 Wertungsprüfungen überwiegend auf Asphalt zu absolvieren. Zeitgleich war diese Rallye auch der letzte Lauf der Citroën Racing Trophy Deutschland. Auch wenn die Entscheidung um den Titel in der R1-Kategorie bereits während der letzten Veranstaltung an der Ostsee gefallen war, wurde es in Sachen Vizetitel noch einmal spannend. Mit Nico Knacker, Michael Wolters und Torben Nebel hatten noch drei Fahrer die Chance diesen zu gewinnen. 

Der Startschuss der diesjährigen Rallye Baden-Württemberg fiel am Freitagabend vor dem Rathaus in Heidenheim. Anschließend standen noch drei Wertungsprüfungen auf dem Programm. „Auf der ersten WP lief alles gut für uns doch auf dem darauffolgenden Rundkurs bahnte sich ein Problem mit unserer Bremse an. Da ich nicht richtig anbremsen konnte, mussten wir einmal in eine Auslaufzone ausweichen, was uns etwas Zeit kostete“, berichtete Knacker am Freitagabend im Service Park "Am Brenzpark". Auf dem abschließenden 18 km langen Rundkurs "Königsbräu Oggenhausen", der bei kompletter Dunkelheit gefahren wurde, konnte das junge Duo Knacker / Holzer jedoch ihre erste Bestzeit setzen und beendete den ersten Tag mit einem Rückstand von 20,7 Sekunden auf den Erstplatzierten auf Rang drei.  

Am frühen Samstagmorgen konnte Knacker auch prompt an diese Leistung anknüpfen: Stück für Stück verringerte er den Rückstand auf seine Mitstreiter Nebel und Wolters. Mit zwei Bestzeiten infolge auf WP 6 und 7 konnte er an Wolters vorbeiziehen und den zweiten Platz erobern. Auch die darauffolgenden drei Sonderprüfungen entschied der Siedenburger für sich und lag nun mit Torben Nebel absolut zeitgleich auf Platz eins. Allerdings standen noch drei Wertungsprüfungen auf dem Zeitplan. Knacker und Holzer versuchten alles zu geben, leisteten sich jedoch einen kleinen Fehler und konnten so nicht mit Nebels Tempo mithalten. Dennoch lauerte das jüngste Team der Trophy vor der letzten WP mit einem Rückstand von gerade mal  5,2 Sekunden auf dem zweiten Platz. Auch wenn sie eine abschließende Bestzeit auf der 7,6 km langen WP "Königsbräu Oggenhausen", die nun in umgekehrter Richtung zum Vortag gefahren wurde, setzen konnten, reichte es nicht mehr um deren Kontrahenten einzuholen und sie mussten sich mit dem zweiten Platz in der R1-Kategorie zufriedengeben.  

Im Ziel der Rallye Baden-Württemberg erläuterte Knacker dann noch einmal das Geschehen: „Leider verlief die Rallye am Ende nicht mehr so, wie wir es uns vorgestellt haben. Nichtsdestotrotz bin ich sehr glücklich über die Platzierung und generell mit dem Verlauf meiner ersten Saison. Außerdem konnte ich auch hier noch einmal eine große Steigerung zur letzten Veranstaltung feststellen. Ich bedanke mich bei meinem gesamten Team für die einwandfreie Arbeit und deren Unterstützung.“ Auch Holzer konnte diese Leistungssteigerung noch einmal bestätigen: „Der Aufschrieb wird von Veranstaltung zu Veranstaltung besser und wir sind mittlerweile ein eingespieltes Team.“ 

Nico Knacker beendet seine erste Saison in der Citroën Racing Trophy Deutschland mit 86 Punkten auf einem hervorragenden dritten Platz in der R1-Kategorie und einem zweiten Platz in der Junioren Wertung und das obwohl er den ersten Lauf aufgrund seines Alters auslassen musste. 

ADAC Ostsee Rallye 

Rallye Youngster gelingt Sensationssieg an der Ostsee

 

Bereits bei seiner fünften Rallye konnte der 18-jährige Nico Knacker gemeinsam mit seiner Beifahrerin Nicole Holzer den Sieg in der R1-Kategorie der Citroën Racing Trophy, die an diesem Wochenende (04. & 05. September) im Rahmen der Ostsee Rallye rund um den Badeort Grömitz gastierte, einfahren. Die Rallye umfasste 12 Wertungsprüfungen mit 130 Kilometern von denen rund 8 Kilometer auf Schotter gefahren wurden.

Die 8. Ausgabe der ADAC Ostsee Rallye in Ostholstein hatte es in sich: Die Teilnehmer hatten gleich zu Beginn mit wechselnden Bedingungen zu kämpfen. Sonnenschein aber auch heftige Niederschläge machten die sonst so flüssig zu fahrenden Strecken extrem rutschig und somit die Reifenwahl zu einer echten Herausforderung. Anfangs hatte Knacker bei seiner ersten Regen-Rallye mit den schwierigen Bedingungen an der Ostseeküste zu kämpfen und handelte sich prompt auf der ersten Wertungsprüfung „Rathlau“ in einer Schotterpassage einen Platten ein, der ihn entsprechend Zeit kostete. Da er als Reserveräder nur zwei weiche Slicks dabei hatte, musste er auf der zweiten Wertungsprüfung mit einer Mischbereifung fahren, was ihn jedoch nicht daran hinderte mit einer super Zeit überraschend in Führung zu gehen. Diese musste das junge Duo Knacker/ Holzer jedoch beim zweiten Durchgang der WP „Rathlau“ aufgrund eines erneuten Plattfußes wieder abgeben. „Wegen unserer beiden Reifenschäden sahen wir uns auf der vierten WP gezwungen, mit einem Regenreifen auf der Vorder- und einem auf der Hinterachse zu fahren, da die Zeit zum Tauschen leider etwas knapp war. Dann setzte jedoch strömender Regen ein und wir konnten mit unserer Reifenkombination sogar die zweitbeste Zeit fahren und somit die Führung im Cup zurückerobern“, berichtet Knacker. Mit einer Bestzeit nach der anderen – er gewann sechs der 12 Wertungsprüfungen – konnte Knacker immer mehr Boden auf die Konkurrenz gutmachen und verwies am Ende seinen Kontrahenten Lukas Meter, den vorzeitigen Cup Gewinner, mit einem Vorsprung von 1:39 Minuten auf den zweiten Platz. Entsprechend groß war die Freude des Siedenburgers im Ziel: „Ich hätte niemals damit gerechnet gleich in meiner ersten Saison um Siege in der Citroën Racing Trophy 2015 zu kämpfen, geschweige denn diese auch einzufahren. Aber wir haben bei der Reifenwahl die richtigen Entscheidungen getroffen und gegenüber der letzten Rallye in Weiz einen riesen Schritt gemacht. Da ich aus dem Rundstreckensport komme, war es anfangs nicht immer einfach auf den Aufschrieb zu hören und diesem zu vertrauen. Doch hier bei der Ostsee Rallye hat es schon viel besser funktioniert und ich habe mich sicherer gefühlt.“ Auch Knackers erst 17-jährige Beifahrerin Nicole Holzer freute sich sichtlich über deren gemeinsamen Erfolg: „Wir sind sehr stolz, dass wir diese Rallye gemeistert haben und freuen uns auf den nächsten Lauf.“

Dieser findet am 09. und 10. Oktober im Rahmen der ADAC Rallye Baden Württemberg rund um Heidenheim an der Benz statt. Dort hat der Youngster sogar noch die Chance den Vizetitel in der R1-Kategrorie der Citroën Racing Trophy zu gewinnen und das obwohl er den ersten Lauf im Saarland aufgrund seines Alters auslassen musste.  

Rallye Weiz 2015

Mit der Rallye Weiz wurde am 7. und 8. August 2015 in der Oststeiermark die zweite Saisonhälfte der hart umkämpften Citroën Racing Trophy eingeläutet. Mehrere zehntausend Besucher verfolgten spannende Positionskämpfe in der Divisionen R1 und R3.

 

Vor dem malerischen Alpenpanorama hatten wir 14 Wertungsprüfungen über insgesamt 173,17 Kilometer zu bewältigen – ein bergiger, kurvenreicher Parcours, bei dem man kaum Zeit für eine Verschnaufpause hatte. Unterschiedliche Asphaltbeläge sorgten für ständig wechselnde Gripp-Verhältnisse. Zudem stellten Temperaturen von über 30 Grad Celsius hohe Anforderungen an Mensch und Material. Doch wir konnten die großen Herausforderungen bei unserem Gaststart in Österreich hervorragend meistern.

 

Die Rallye begann am Freitagabend, wo wir das erste Mal bei Nacht durch Wald Wiesen eine Rallye fuhren. Die erste Wertungsprüfung (WP 1) sind wir einen anderen Teilnehmer aufgeschlossen und haben somit Zeit verloren, da wir nicht sofort überholen konnten. Die 2 Wertungsprüfung lief einwandfrei, bis kurz vor Ziel da dort ein Teilnehmer einen Unfall hatte und die Strecke durch das Auto versperrt worden ist und dadurch die Wertungsprüfung neutralisiert wurde.

Nach den 2 Wertungsprüfungen konnten wir uns bei den nächsten 2 Wertungsprüfungen verbessern und uns auf Samstag freuen. Gleich am Samstagmorgen bei der Wertungsprüfung 5 konnten wir die 2 Zeit in der Citroën Racing Trophy fahren und steigerten uns, bis wir unseren Speed gefunden haben. Wir fuhren die Rallye kontinuierlich zu Ende und konnten uns am Ende über den 2. Platz in der Citroën Racing Trophy freuen. 

Niedersachsen Rallye 2015

Hitzeschlacht in Osterode

 

Am letzten Wochenende fand in Osterode am Harz, die ADAC Niedersachsen Rallye 2015 statt. Wir nutzen den Deutschen Rallyemeisterschaftslauf als Training für den nächsten Citroen Racing Trophy Lauf, der in Österreich (Weiz) am 07.08.-08.08.2015 stattfinden wird.

 

Die ADAC Niedersachsen Rallye war ein sehr heißes Rallyewochenende, wo wir teilweise mit 40 Grad Außentemperatur gekämpft haben. Es war für alle schwer bei den Temperaturen einen kühlen Kopf zu behalten und die Rallye ohne große Fehler ins Ziel zu bringen. Trotzdem konnten wir unsere Konzentration bis zum Schluss beibehalten und gute Ergebnisse einfahren. 

1. Platz in der Klasse RC5 

2. Platz in der Div. 6!

Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen, da die Hitzewelle die Rallye um einiges erschwert hat. Nicole Holzer und ich sind dieses Wochenende, als jüngstes Team, bei unserem ersten gemeinsamen DRM-Lauf an den Start gegangen.

 

Folgender Link führt zu einer Onboard Aufnahme vom Team Knacker/Holzer der Niedersachsen Rallye: https://www.youtube.com/watch?v=E5Rg4Yal84s

50. Buten un Binnen 2015

Daheim von der Rallye Buten un Binnen 2015.

Die Veranstaltung startete ich mit Nicole Holzer an meiner Seite, als Training für den nächsten DRM Lauf.

 Samstagmorgen waren die Bedingungen auf den Strecken teilweise sehr feucht, dreckig und dadurch dementsprechend rutschig. Wir mussten uns die erste Wertungsprüfung mit den Bedingungen sowie mit der Reifenbeschaffenheit vertraut machen, was auch relativ schnell funktionierte. Die Ergebnisse der Rallye mit zwei 2. Plätzen in unserer Klasse waren für uns mehr als in Ordnung!

Ein riesen Dankeschön an die, die uns unterstützt haben  und an der Strecke standen sowie dabei mitgefiebert haben. 

AvD Rallye Sachsen 2015

Die AvD Rallye Sachsen 2015 ist nun beendet. Begonnen hat die Veranstaltung, wie immer mit dem Recce. Dort hat man sehr viel Respekt für die Wertungsprüfungen aufgebaut, da sie sehr schnell und gleichzeitig auch sehr eng waren. Am Freitagabend wurde der Stadtrundkurs gefahren wo wir nach den 2 Wertungsprüfungen auf den 4. Platz in der Citroën Racing Trophy gelandet sind. Da es von Freitag auf Samstagnacht Regenschauer gab sind wir die ersten Wertungsprüfungen etwas ruhiger angegangen, da ich mit den Reifen im Regen noch nicht vertraut war. Zum Schluss der Rallye wurde ich mit den Bedingungen vertrauter und die letzten Zeiten der Wertungsprüfungen waren für uns zufriedenstellend! In der Citroën Racing Trophy haben wir an Ende den 5.Platz belegt.

28. ADAC Mobil Pegasus Rallye Sulinger Land 2015

28. ADAC Mobil Pegasus Rallye Sulinger Land 2015 – Saisonauftakt für das TEAM ADAC Weser-Ems Nico Knacker/Daniel Hammerich

Für uns begann die Saison erst ab dem Zweiten Meisterschaftslauf da ich beim Saisonauftakt noch keine 18 Jahre alt war und somit nicht im Wettbewerb starten durfte.

Ziele der Rallye waren für uns ganz klar Erfahrungen zu sammeln, ins Ziel kommen und natürlich auch ordentlich Spaß haben, was auch alles für unsere erste Rallye perfekt geklappt hat. Am Ende des Tages sind wir ohne größere Probleme ins Ziel gekommen und haben den 3. Platz in der Citroën Racing Trophy belegt wo wir mehr als zufrieden mit sein können. Ich konnte die Rallye über sehr viel lernen, was ohne meinen erfahrenen Beifahrer Daniel Hammerich sowie dem Team ADAC Weser-Ems und meinem Schrauber-Team nicht möglich gewesen wäre! Auch Christian Riedemann hat mir viele Tipps mit auf den Weg gegeben die gut umzusetzen waren!

Weitere Informationen darunter auch ein kleines Interview von mir ist unter diesen Link aufzufinden: http://youtu.be/uIWSWyOqwHM

Eine Zusammenfassung der Rallye wird auch bei bei n-tv ausgestrahlt: 

PS Das Automagazin:

Samstag ab 10:10 Uhr

Sonntag ab 08:05 Uhr und 23:05 Uhr

Der erste große Rallye Einsatz beginnt

Nach dem spannenden Saisonauftakt der Citroën Racing Trophy im Rahmen der Saarland-Pfalz Rallye, steht mit der ADAC Mobil Pegasus Rallye Sulinger-Land (01./02. Mai) in wenigen Tagen der zweite Meisterschaftslauf auf dem Programm. Das mit 17 Fahrzeugen hochwertig besetzte Teilnehmerfeld der DS 3 R1 bzw. R3 – Trophy gastiert erstmalig bei dieser Veranstaltung.


Der jüngste Teilnehmer, Nico Knacker aus Siedenburg, kann den Start kaum noch erwarten – ist es doch seine allererste Rallye und dazu noch ein Heimspiel. Beim Saisonauftakt hatte Nico seine Volljährigkeit noch nicht erreicht und war somit nicht startberechtigt. Ganz besonders freut er sich auf das berühmt/berüchtigte IVG-Gelände – dort war er mit seinem Vater schon häufig als Streckenposten im Einsatz. Mit Daniel Hammerich weist ihm ein erfahrener Copilot den rechten Weg durch seine Heimat.

 

Ein weiteres Team aus der Region bildet Michael Wolters und Heiner Habekost. Die beiden Martfelder gewannen beim Auftaktlauf die DS 3 R1 Nachwuchsklasse. Man darf gespannt sein, wie sich die Lokalmatadore auf den heimischen Strecken gegen die starke Konkurrenz behaupten. Torben Nebel, Lukas Meter, Tobias Gürtler, Nico Stiefel und die belgische Nachwuchshoffnung Antony Dovifat hatten mit einigen schnellen Zeiten bereits gezeigt, dass mit ihnen in der Zukunft zu rechnen sein wird. Daneben wollen die drei Rallyeamazonen Eve Wallenwein, Tina Wiegand und Coralie Schneider die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

 

In der großen DS 3 R3 Klasse brennen zwei Teams auf Wiedergutmachung. Patrick Pusch (technischer Defekt) und Michael Abendroth (Abflug) jagen mit jeweils null Punkten dem Feld hinterher. Beide versuchen mit einem guten Ergebnis verlorenen Boden wieder gut zu machen. Der Luxemburger Ronny Foxius, Norman Kreuter, Uwe Gropp und Armin Holz wollen dieses Vorhaben unbedingt verhindern und ihren Vorsprung in der Tabelle weiter ausbauen. Der Auftaktsieger und Citroën Förderpilot Philipp Knof bestreitet in diesem Jahr ein gemischtes Programm mit einigen Auslandseinsätzen und wird im N-TV Vorauswagen einigen Gästen den Rallyesport näher bringen.

 

Der Startschuss fällt am Samstag, 02. Mai um 07:56 Uhr und der feierliche Zieleinlauf findet ab 19:00 Uhr statt. Dazwischen liegen 12 Wertungsprüfungen über knapp 150 Kilometer auf Bestzeit, die Fahrer und Material alles abverlangen. Der zentrale Serviceplatz befindet sich im Hasseler Weg.


QUELLE: 

http://www.citroen-trophy.de/


Interview Nico Knacker 

 

 

 

 

 

Nico, du bist neu im Rallyesport – hast du vorher eine andere Motorsportart ausgeübt?


Ja, bereits im Alter von sieben Jahren bin ich mit dem Kart-Slalom in den Motorsport eingestiegen. Neben dem Kart-Slalom war ich auch erfolgreich mit meinem eigenem Schalt-Kart bei verschiedenen Rundstreckenrennen am Start.

Seit meinem 16tem Lebensjahr bin ich im Automobil-Sport unterwegs. Neben Slalom Veranstaltungen habe ich auch an dem Chevrolet-Cruze Cup auf der Rundstrecke teilgenommen.


Warum hast du Dich für die CITROËN RACING TROPHY entschieden?


Bereits im letzten Jahr habe ich die Citroen Racing Trophy mit Spannung verfolgt und mein Interesse wurde geweckt. Des Weiteren hat der ADAC Weser-Ems zu Beginn diesen Jahres, ein Sichtungstag für die interessierten Nachwuchsfahrer veranstaltet, bei denen ich mich für diese Saison durchgesetzt habe. Somit kann ich mit der Unterstützung des ADAC Weser-Ems meine Erfahrungen erweitern.


Mit Daniel Hammerich hast du einen erfahrenen Copiloten an Deiner Seite, nimmt Dir das ein wenig die Anspannung?


Auf jeden Fall – durch die Erfahrungen von Daniel habe ich und unser gesamtes Team einen erfahrenen Co-Piloten an der Seite, der die Abläufe etc. der Veranstaltungen kennt und mir somit mit seinen Kenntnissen zur Verfügung steht.  Ich denke, dass wir ein gutes Team bilden und sehr viel Spaß im Auto und während der gesamten Veranstaltung haben werden.

Was hast du Dir für Deine Premierensaison vorgenommen?

Spaß haben, Erfahrungen sammeln und viel für meine weitere Motorsportlaufbahn lernen. Ich gehe mit Respekt an die gesamte Saison und das Hauptziel ist es in diesem Jahr das Auto ins Ziel zu bringen. Ich hoffe dass ich ab Mitte der Saison in der Juniorenwertung vorne mit dabei bin

Nico Knacker startet mit der Unterstützung des ADAC Weser Ems bei der Citroen Racing Trophy 2015

Nachdem der noch 17-jährige Nico Knacker des MSC-Siedenburg e.V im ADAC, auch im Jahr 2014 seinen ADAC-Weser-Ems Meister Titel beim Youngster-Slalom Cup verteidigen konnte, geht es in der kommenden Saison 2015 für Nico ins Rallye Auto.

Bereits Ende Januar fand vom ADAC Weser-Ems ein Sichtungsttag statt, wo sich herausstellte wer von den jungen Nachwuchsfahrern den begehrten Platz im Rallye Auto bezieht. Nico Knacker setzte sich gegenüber elf Mitstreitern durch und nimmt mit einem Citroen DS3R1 an der Citroen Racing Trophy teil. Der Trophy-Kalender umfasst 2015 sechs Veranstaltungen, davon findet eine Rallye in Österreich statt. Bereits am 7./8. März geht es mit der ADAC Rallye Saar-Pfalz los, die gleichzeitig auch den Auftakt zur Deutschen Rallye Meisterschaft bildet.

Anfang Mai geht es für die Teilnehmer erstmalig nach Sulingen zum DRM-Lauf bevor sich die Teams Ende Mai auf dem Hauptmarkt in Zwickau bei der AvD Sachsen-Rallye präsentieren können. Anfang August steht mit der Rallye Weiz in Österreich der Auslandslauf der Trophy auf dem Programm. Eine Premiere feiert der Markenpokal bei der ADAC Ostsee-Rallye Anfang September, woraufhin es vom 8.-9. Oktober in Baden- Württemberg zum Finale auf bekanntes Terrain geht. .Das persönliche Highlight ist für den jungen Siedenburger die Teilnahme an der Heimveranstaltung der ADAC Pegasus-Rallye am 2. Mai in Sulingen.

Das Ziel für 2015 ist es einige spannende Erfahrungen und Eindrücke, in dem für Nico bisher unbekannten Bereich des Motorsports, zu sammeln. Neben den neuen Aufgaben im Cockpit, fallen auch viele neue Aufgaben an, die vor und nach den Rallyes absolviert und erlernt werden müssen.   Auch die hinter ihm stehende Familie, sowie das gesamte Team von dem jungen Nachwuchsfahrer freuen sich auf die anstehende Saison mit vielen neuen Aufgaben.